Redlight 6 habe ich auf der Speedbottles Releaseshow kennengelernt. Als letzte Band im kleinen Raum überzeugten die Jungs mit ihrem Rockabilly schnell. Solide gespielt, live umgehauen, am Tresen Gold gewonnen! So gehört sich das! Privat hört Dustin auch gerne Musik. Hier hat er uns mal aufgelistet, was ihn am meisten geprägt hat.

1Al and the Black Cats – Givin´ um something to Rock´n´Roll about

Der Meilenstein unter den Punkabilly-Alben. Unzählbar viele Nächte schießen mir sofort in den Kopf, in denen die Platte den Soundtrack zur Party geliefert hat. Ich hab den Leuten, die ich damals auf den Black Cats Shows kennengelernt habe, so viel zu verdanken. Allein die Tatsache macht das Album schon unvergesslich für mich und ist einfach ein Teil meines Lebens.

2Ramones – Hey! Ho! Let´s Go! The Antholog

Ja! Ich weiß! Keine richtige LP sondern ein Best Of. Aber als ich genau diese mit 14, 15 Jahren in der Hand hielt, hatte ich ja keine Ahnung. Was wäre Punk ohne die 1.2.3.4. geilen Songs und ihre genialen Coverversionen? Wahrscheinlich keine 40 geworden. Und mal davon ab. Wer blickt denn eigentlich noch bei den ganzen Releases, Best Of, Re-Releases oder irgendeinem Remaster durch?!

3The Sonics – Boom

Was für ein Album! Was für eine Band! Immer und immer wieder wird behauptet, dass The Sonics ihrer Zeit gut 15 Jahre voraus gewesen sein sollen. Und genau so ist es. Eines der wenigen Alben die authentischer nicht klingen können. Meine bisher einzige Chance The Sonics mal auf einem Festival Live zu sehen, hab ich verkackt. Dafür gab es Pfeffi. BOOM!

4The Peacocks – Don´t Ask

Dass The Peacocks unter meinen Top Ten sind, war mir von Anfang an klar. Nur welches Album war die Frage? Seit ´It´s Time For´ ist jedes Album der absolute Hammer. Live jedes Mal aufs Neue der Wahnsinn. ´Don´t Ask´ ist dann aber doch mein Favorit. Die Songs entschleunigen die Welt um einen herum. Wahnsinnig gut. Und das Cover. Ein Traum.

5The Kings of Nuthin´ – Get busy livin´ or get busy dyin´

Glaub mir eins… Wenn du mit den richtigen Leuten, am richtigen Ort bist und einer knallt morgens um 5 Uhr die Platte auf den Teller, bleibt bei „Get busy livin´ or get busy dyin‘“ keiner sitzen! Die einzige Band aus Boston die es mir wirklich angetan hat. Leider hab ich The Kings of Nuthin´ erst sehr spät für mich entdeckt. Zu spät um sie mal Live zu sehen. Das Album macht das aber wieder gut.

6Terrorgruppe – Musik für Arschlöcher

Der erste Berührungspunkt mit Punk war wohl die „Mein Skateboard ist wichtiger als Deutschland“ Single im CD-Ständer meines Bruders. Und „Musik für Arschlöcher“ einer der ersten LPs, die ich mir gekauft hab. Damals natürlich noch auf CD. Die Leidenschaft für Vinyl kam erst später dazu!

7Follow Us On Facebook - awayfromlife

Knochenfabrik – Ameisenstaat

Noch so ein Album meiner Jugend. Was haben wir früher Knochenfabrik gehört. Meine Fresse. Die koolen Kids haben Knofa gesagt. Just by the way. Irgendwer hat mir das Album damals auf CD gebrannt. Sofort auf Casette überspielt, wurde auf dem Schulhof nichts Anderes mehr auf dem Casi gespielt.

8Dendemann – Vom Vintage Verweht

Ein Hip-Hop Album? Ja, und was für eins. Mit seiner Band Die Freie Radikale haut Diggi Dende ne Platte raus, die nach Rap, Rockshow und Eighties zugleich klingt. Megafett. Auf den Kram steh ich ja richtig. I´m a Record Junkie und zurück!!!
„Manchmal lauf ich rum, entdecke die Gegend
und stoß immer noch auf neue Secondhand-Läden
und es riecht nach Keller, scheint n mieser Schuppen zu sein
ich bin mal kurz für kleine Junkies und schnupper mal rein“

9The Meteors – From Zorch With Love

Noch so eine Band wo ich kaum durch die Releases blicke. Aber nach weit über 30(!) LPs von The Meteors auch kein Wunder. Aber „From Zorch With Love“ haut mich nach wie vor mit dem E-Bass um. Mit einem Sound irgendwo zwischen Horror B-Movie und Irrenanstalt. Hirn aus, Chainsaw Boogie an!

10Bombshell Rocks – Street Art Gallery

Absoluter All Time Favorit. Es gibt wohl kaum einen Gemütszustand in dem man sich die Scheibe nicht gönnen kann. Das geile ist auch, dass man auch nach zwanzigmal hören immer wieder neue Songs oder C-Teile für sich entdeckt und sich fragt wo die die zwanzigmal davor waren.

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