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10 Records Worth To Die For: #58 mit D-Pelt

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D-Pelt

Beim Interview mit D-Pelt (hier) hatte ich ja schon mal die Frage nach den berühmten 10 Platten gestellt, damals nur auf Hip-Hop bezogen. Heute darf der junge Mann etwas länger zu Wort kommen, denn ich hatte ihn auch für diese Rubrik angesprochen. Diesmal gehts nur um die rockigen Sachen… Viel Spaß damit…

1DEATH THREAT – For God & Government

Ich glaube das war das erste Album das ich im Kreuzberger Core Tex gekauft hatte. Vorher war mein Plattendealer des Vertrauens noch das WOM in Berlin-Steglitz. 100% Hardcore! Beste!

2MADBALL – Demonstrating My Style

Neben der „Ground Zero“ von Ryker’s meine erste HC-CD gewesen. Ich hatte sie am Balaton an der Strandpromenade gekauft ohne sie vorher zu hören und das habe ich nie bereut! Wer das Album nicht feiert sollte die Liebe zu dieser Subkultur hinterfragen! Punkt.

3BLOOD FOR BLOOD – Outlaw Anthems

Sick Of It AllYours Truly“ und Pro-PainRound 6“ liefen bis 2002 bei mir rauf und runter. Die „Outlaw Anthems“ war dann eine der CD’s die nun den Platz einnahm und wirklich unaufhörlich gespielt wurde. Ich mag den hasserfüllten Hardcore mit den Punkrock-Einflüssen. Das Lied „Dead End Street“ war wohl damals für die meisten eine Hymne und ein Ausdruck eines Lebensgefühls. Good old days.

4NO TURNING BACK – Holding On

Die Band habe ich recht spät auf den Schirm bekommen bei einem Konzert. Das Album ist für mich das beste Beispiel wie man Aggression zu mentaler Power verwandeln kann. „Take your guilt“ ist mein Favorit. 2006 konnte mich sonst nur „In The Eyes Of A Dying Man“ von Anticops ähnlich nachhaltig begeistern.

5STARS AND STRIPES – Planet Of The States

Ich glaube ich habe das Album seit seinem Release nie von meinem MP3 Player gelöscht und höre es immer wieder und wieder! Ich fühle mich der Skinhead-Szene und Oi! sehr verbunden und die markante Stimme brennt ähnlich wie bei Slapshots „Digital Warfare“ alles weg, nur das hier eben alles viel melodischer ist. Auch hier ist der Inhalt der Texte mir wichtig. Ich kann mich jedenfalls sehr damit indentifizieren.

6ROSE TATTOO – Blood Brothers

Moderner Rock’nRoll wie er maskuliner nicht sein könnte. Das Album ist einfach brillant und wird völlig zu unrecht unterschätzt! Ich finde es schade das viele Kids heute kein Bezug zu dieser Musik finden. Ich kann einfach nicht verstehen wie man diese ganze Slam- und Trap-Scheisse dieser Authenzität vorziehen kann! „Slipping Away“ auf Anschlag, ein Bier und fertig ist bei mir die gute Laune. Ich schätze auch Bands wie Social Distortion sehr und die Coverlieder von Discipline.

7HATEBREED – Satisfaction Is the Death of Desire

Vom ersten Ton an pures Adrenalin! Das Album hatte großen Einfluss auf meine erste Band Desintegrated. Power!

8KREATOR – Coma of Souls

Ich bin großer Fan vieler alter Thrash- und Death-Metal Platten wie Sepulturas „Arise“ oder UnleashedWhere No Life Dwells“. Mein Bruder ist 10 Jahre älter und sein Musikgeschmack dieser Zeit hat sehr auf mich eingewirkt. Das Intro der Scheibe ist schon absolut geil und die Inhalte der Texte waren ihrer Zeit voraus. Kult!

9METALLICA – Ride the Lightning

Die Energie von diesem Album scheint unsterblich! Die Platte erinnert mich an eine Dänemark-Reise 1998. Einer unserer Begleiter vom Jugendkeller aus war begnadeter Gitarrist und hat u.a. „Fade to Black“ gespielt und wir haben das Album dann rauf und runter gehört. „For Whom the Bells Tolls“ und „Trapped Under Ice“ gehören auch zu meinen Lieblingstiteln. Aber es ist schwer sich zwischen „Master of Puppets“, „…And Justice for All“ und eben der Lightning zu entscheiden finde ich.

10BÖHSE ONKELZ – E.I.N.S.

Zugegeben, mit dem „Adios“ Album hat diese Band sich selber begraben und ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Wer sich allerdings mit der Geschichte der Skinhead/Punk/Metal Subkulturen der 80er/90er Jahre (in Deutschland) auskennt, kann an Alben wie „Es ist soweit“ und „Heilige Lieder“ gar nicht vorbei kommen! Der Vorwurf der rassistischen und angeblich nationalsozialistischen Inhalte der ersten Jahre ist nicht haltbar! Ich habe eine ähnliche Entwicklung hinter mir und kann diese gut nachvollziehen. Ich habe „E.I.N.S.“ als mein Lieblingsalbum der Onkelz aufgeführt weil es lyrisch und musikalisch auf einem unglaublich hohen Level und das Vorgänger-Album von „Live in Dortmund“ ist. Nachdem ich 1992 das erste mal „Live in Vienna“ bei meinem Bruder sah hat mich die Energie, die man heute vergeblich sucht, der Dortmund VHS auch sehr beeindruckt, bis heute!

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf Blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/) veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier,

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