156/Silence – From a Distance (2026)
156/Silence – From a Distance (2026)

Die Metalcore-/Post-Hardcore-Band 156/Silence aus Pittsburgh veröffentlicht mit From A Distance am 4. September 2026 ihr mittlerweile sechstes Album. Conflict of Interest war 2020 der erste Song, den ich von dieser Band gehört habe. Ich war sofort hellauf begeistert vom dichten atmosphärischen Sound, der Energie und vor allem von dieser Stimme und der Art des Gesangs (mehr zu lesen in meiner Review von 2021). Auch sechs Jahre später absolut hörenswert.

Doch in diesen sechs Jahren hat sich 156/Silence immer wieder neu erfunden. „Weiter entwickelt“ wäre der falsche Begriff, eher „ausgebreitet“. Denn diese Band möchte auf gar keinen Fall ein Album doppelt veröffentlichen oder berechenbar sein. So hat sich ihr Sound von chaotischem Hardcore und Mathcore zunehmend zu einem moderneren, atmosphärischen Metalcore gewandelt. Hauptsongwriter Jimmy Howell sagt dazu:

Ich schaue auf Bands, die mit ihrem Publikum gewachsen sind, wie Thrice oder Bring Me The Horizon. Sie haben ihren eigenen Sound, entwickeln ihn aber ständig weiter. Manche Bands wiederholen immer wieder dasselbe. Das möchte ich nicht. Ich möchte, dass die Musik dieselben Gefühle auslöst wie diese wichtigen Bands, ohne dabei wie sie zu klingen.

156/Silence (Photo: Errick Easterday)

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156/Silence machen intensive, düstere und beklemmende Musik. Ihre Songs wirken dabei fast filmisch und verbinden rohe Brutalität mit durchdachter Tiefe. Sie schöpfen aus realen wie imaginierten Ängsten und verweben diese mit Melodie, Atmosphäre und Wucht. Nach dem Erfolg des letzten Albums People Watching setzt From a Distance verstärkt auf eingängige Melodien und gesungene Passagen, ohne jedoch die für 156/Silence typische Aggressivität zu verlieren. Zusätzliche Akzente setzen Gastbeiträge von Mike Hranica (The Devil Wears Prada), Alex Reade (Make Them Suffer) und Tony Castrati (Crippling Alcoholism). 

Schwer und kompromisslos wie nie

Sänger und Texter Jack Murray, Gitarrist und Hauptsongwriter Jimmy Howell, Gitarrist Ryan Wilkinson, Schlagzeuger Kyle O’Connell und Bassist Mike Ernst bilden eine eingeschworene Einheit, die seit der Gründung der Band im Jahr 2015 in Pittsburgh durch gemeinsame Leidenschaften und persönliche Verluste zusammengeschweißt wurde.

Produziert von Josh Schroeder (King 810, Lorna Shore, The Plot In You) zeigt From a Distance die Band so schwer und kompromisslos wie nie zuvor. Atmosphäre, Stimmung und emotionale Wirkung rücken noch stärker in den Vordergrund. Klassische Videospiel-Soundtracks wie Resident Evil und Silent Hill inspirieren den Sound. Auch manche an Industrial erinnernde Sequenzen bringen einen besonderen Twist mit rein, wie. z.B. bei No Arms.

Wer auf einen Mix aus emotionaler Wucht, technischer Finesse und kompromissloser Härte steht, sollte sich 156/Silence nicht entgehen lassen. Mit From A Distance baut die Band ihren Ruf als einer der innovativsten und unberechenbarsten Acts der modernen Heavy-Szene weiter aus.

Meine Highlights des Albums: No Arms, Collateral, Cannon Fodder und Phoenix Dies.

 

Im Oktober sind 156/Silence auch bei uns mit The Devils Wears Prada auf Tour:

7. Oktober · Backstage, München
8. Oktober · Schlachthof, Wiesbaden
9. Oktober · Docks, Hamburg
13. Oktober · Felsenkeller, Leipzig
16. Oktober · E-Werk, Köln

 


Tracklist

  1. Control Burns
  2. No Arms
  3. Order & Entropy
  4. Swept From Under (Call of the Void)
  5. An Early Exit
  6. Collateral (feat. Crippling Alcoholism)
  7. Cannon Fodder (feat. Mike Hranica)
  8. Secret Room
  9. Proxy Idols
  10. Phoenix Dies
  11. From A Distance (feat. Alex Reade)
  12. After Dusk
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nita
***** open eyes & open mind ***** Musik ist schon immer wichtig in meinem Leben und ich bin musikalisch daher auch sehr breit aufgestellt. Ich mag keine Schubladen und Schranken. Was gefällt, wird gehört, gelebt und geliebt. Ich habe Oldschool Emo und Skatepunk im Herzen. Meine All time favourites sind Beastie Boys, Boysetsfire und Stick To Your Guns 🖤🖤🖤