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9/11 Youth – Angst ::: Review (2018)

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Drei Jahre nach dem Debüt Chains (2015, unser Review) präsentieren uns 9/11 Youth die Nachfolge-EP Angst. Schon nach den ersten Sekunden wird klar, dass sich die Nürnberger auf dieser ganz klar steigern konnten. So ist sowohl die Produktion als auch das Songwriting wesentlich gereifter.

Stilistisch knüpfen die fünf bzw. mit Bonussong sechs neuen Songs jedoch ganz klar an den alten Nummern an. 9/11 Youth spielen auch auf Angst Streetpunk, der ein wenig an die Concrete Jungle Records Zeit Mitte der 2000er mit Bands wie Guerillia, Riot Brigade oder Rejected Youth erinnern lässt. Anders als bei gerade erwähnten Bands, bringen die Unterfranken jedoch vermehrt Metal-Einflüsse in ihren Sound ein. Zudem sind die Hardcore-Elemente größer.

Die EP startet mit den Song Reclaim, der sowohl musikalisch als auch textlich richtig nach vorne geht, eine sehr starke Message hat und die Messlatte so für die weiteren Tracks ordentlich nach oben gelegt hat. Leider muss man sagen, dass 9/11 Youth es nicht schaffen, das hohe Niveau fortzuführen. Die drei nachfolgenden Songs No WitnessNo Need und Fake wirken auf mich etwas verkrampft.

Der Titelsong Angst wirkt da schon wieder einiges frischer, so dass sich die Frage stellt, weshalb 9/11 Youth nicht komplett auf deutschsprachige Songs wechseln. Ein weiteres, dickes Argument dafür ist auch der Bonussong zum Opener Reclam, der zusätzlich mit deutschen Strophen daherkommt, die von Absoluth eingerappt wurden. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass der Opener ein richtiges Brett ist, aber diese Version ist ein richtiger Hit. Richtig starke Nummer!

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