Ich meine es waren seinerzeit die KollegInnen vom Polytox-Magazin, die mich darauf aufmerksam gemacht haben, dass sich ein gewisses freundschaftliches Duo auf eine Reise in Richtung Südosten machen wollte, um der dortigen Musik-Szene einen Besuch abzustatten.
Als ich dieses las wurde ich schnell hellhörig, denn von den unterschiedlichsten Bands höre ich immer wieder, dass die dortige Szene einfach nur berauschend sein soll.

Wie schaut es aber vor der Bühne aus? Denn meistens ist der Eindruck vor dieser doch ein anderer als wenn man auf ihr steht.
Somit war mein Interesse geweckt und ich sehnte mich schon nach der betrieblichen Mittagspause, um bisschen in dem verlinkten Reiseblog rumzuschnüffeln.

Etwas später machte ich mich dann also, mit der obligatorischen Butterstulle im Mund, gedanklich auf den Weg ihrer ersten Stationen.
Während ich dann so kaute und las, fiel mir auf, dass die mitreisende Dame keine mir Unbekannte war – schrieb die Diana doch u.a. für das viel zu früh eingestellte Punkrock!-Fanzine. Wer aber war der junge mitreisende Mann?
Dieser war der Felix, welcher ebenfalls seine Finger in der Musikbranche hat. War er doch u.a. für das Label People like You tätig. Dort haben sich die beiden übrigens auch kennen gelernt, wie ich später herausfinden sollte, dazu aber später mehr.

Kurzum, ich habe den Blog sehr gerne gelesen und als ich dann mitbekam, dass die beiden nach ihrer Rückkehr ein Buch und sogar einen Film veröffentlichen wollen, war ich natürlich noch neugieriger als ich es eh schon war.
Und was hilft am Besten um die Neugierde zu befriedigen? Genau, Antworten und schon sind wir beim eigentlichen Thema…

…dem Interview mit Diana und Felix zu ihrer Reise und ihrem Crowdfunding-Projekt

AFL: Hallo, ihr beiden. Ihr seit ja gerade fleißig am Schreiben und habt jetzt für uns eine kleine Pause eingelegt. Wie kommt ihr denn gerade so mit eurem Buch voran?

Diana: Jetzt kommen wir tatsächlich endlich wieder voran. Denn wir mussten nun auch mal wieder merken, dass der Wiedereinstieg ins Schreiben nicht so einfach ist, wenn man mal ein paar Tage oder wie in diesem Fall ein paar Wochen nichts gemacht hat.
Darum haben wir heute alles mal abgeschaltet und uns nur aufs Schreiben fokussiert.
Dabei gab es gerade auch eine richtige tolle Überraschung, denn wir beide haben anscheinend um Weihnachten herum bereits an Kapiteln geschrieben, was wir bis eben gar nicht mehr wussten.

Felix: Im Suff passieren unfassbare Dinge!

AFL: Wahre Worte und echt eine tolle Überraschung. Aber dann scheint es ja so, als ob ihr normalerweise unabhängig voneinander schreibt und nicht nur zusammen wie jetzt gerade?

Diana: Genau, denn das Buch besteht ja aus zahlreichen Reiseanekdoten und von manchen kann dann ja auch nur der Felix berichten. Er ist ja vor mir los und hat drei der sechs Länder ohne mich bereist.
So schreiben wir verschiedenste Reiseanekdoten auf, die dann hinterher die Geschichte erzählen. Man kann die Abschnitte aber natürlich auch einzeln lesen.

Dazwischen finden sich dann auch noch Konversations- und Messengerdialoge, aus der Zeit in der ich noch hier in Deutschland war. Ach und natürlich auch die Interviews mit den verschiedensten Protagonisten.

AFL: Diana, fiel es dir dann nicht sehr schwer daheim zu sitzen, während Felix im Blog schon von der spannenden Reise berichtet hat?

Felix: Dazu muss ich kurz sagen, dass das ganze Projekt ja eigentlich anders geplant war und nach und nach nur so ein Eigenleben entwickelt hat.

AFL: Danke für diesen Einwurf. Wie ging es denn überhaupt los bzw. aus welcher Idee heraus hat sich denn das jetzige Projekt entwickelt?

Felix: Das war so, dass wir beide unabhängig voneinander unsere Jobs gekündigt haben. Die Diana um sich selbstständig zu machen und ich wusste überhaupt nicht was ich wollte. Prinzipiell wollte ich einfach nur unterwegs sein und Südostasien bereisen. Am Ende sollte dann dabei ein Bildband über die dortige Subkultur herauskommen.
Nachdem ich dann Diana von der Idee berichtet hatte, hat sie aber gemeint, dass man da viel mehr draus machen sollte und so hat sich das Projekt dann nach und nach entwickelt.

AFL: Und wie kam es dann, dass du schon voraus gereist bin?

Felix: Das lag daran, dass ich mich ja von vornherein auf eine viel längere Reise eingestellt und diese auch schon geplant hatte. Als das Projekt anwuchs, war ich tatsächlich schon in den konkreten Reiseplanungen und so kam das eben.

AFL: Ja und Diana, wie fühlte sich das jetzt an, dass er bereits unterwegs war und du noch daheim hocken musstest?

Diana: Ach, eigentlich war das sogar ein Vorteil. So konnte er die Dinge, die wir uns vorher erdacht hatten, auf ihre Funktionalität prüfen und wenn etwas nicht klappte, konnte ich noch von daheim nachsteuern.
Zum Beispiel konnte ich mich dann noch um weiteres Equipment kümmern, wenn z.B. noch ein Stativ oder eine Kamera fehlte. So war es auch nicht unbedingt so, dass ich gelangweilt daheim saß und es bedauerte, dass ich noch nicht vor Ort war.

AFL: Du hast dann daheim bestimmt auch noch viel Recherche betrieben, denn schließlich kann man ja nicht einfach bei Maps „Punkrock-Szene“ eingeben und man wird zu ihr geleitet. War es schwer in die Szene einzutauchen bzw. sie dort überhaupt zu finden?

Felix: So wohl als auch, würde ich sagen. Eigentlich war es wie so oft, wenn der Stein erstmal rollt, dann rollt er eben und so war es hier eben auch. Ich hatte einfach das Glück einen klasse Start auf den Philippinen zu haben.
Dort habe ich auf einem Festival, durch einen anderen Kontakt, sehr schnell ein paar Leute kennen gelernt, durch welche ich einen Einstieg in die Szene von Manila bekommen habe. Und da ich keinen Zeitdruck hatte, konnte ich in so einer Stadt auch mal zwei Wochen verbringen.
So wächst man da halt rein und wird auch fast Teil einer Clique. Durch diese hat man dann immer neue Kontakte in anderen Städten bekommen und ist im Prinzip immer von Kontakt zu Kontakt gesprungen.

Diana: Als ich dann dazu kam, gab es in Singapur allerdings noch einmal einen kleinen Knick.
Aber wie du schon richtig gesagt hast, kann man ja nicht einfach „Punkrock Kuala Lumpur“ bei google eingeben und findet die Szene. So findet man höchstens eine Kneipe in der AC/DC läuft und dickbäuchige Männer am Tresen sitzen. Das führt halt zu nichts und darum habe ich vorab in den einschlägigen Netzwerken nach entsprechenden Bands gesucht, welche uns dann geholfen haben, neue Kontakte zu knüpfen.
So wie im Fall von Singapur die Radigals. Das ist eine feministische All-Girl-HC-Kombo aus Singapur, die uns in dem Fall zu einer Proberaum-Show eingeladen und uns wieder entsprechende Kontakte gegeben haben.

AFL: Wenn ihr da auf den Shows wart, was hat euch denn am meisten beeindruckt und hat euch vielleicht auch etwas gefehlt, was ihr hier nicht missen möchtet?

Felix: Auf den Philippinen gab es ein Phänomen, welches ich bei uns nur sehr schwer ertragen könnte. Bei denen gilt irgendwie immer viel hilft viel.
So packte man möglichst viele Bands in einen Abend, was meist zu Lasten der Bands ging. Das Extremste war da ein Eintages-Festival, auf dem auf einer Bühne über 70 Bands spielten.
Ich war auf den Philippinen auf keiner Show mit weniger als zehn Bands. So habe ich zwar viele coole Bands gesehen, aber auf Dauer wäre mir das zu stressig.
Ein Unterschied war noch der Alkohol. Wenn ich da an die Shows in Indonesien denke, wo es rein gar keinen Alkohol gab, war es Anfangs echt ein seltsames Bild.
Aber nachdem ich mich an das Bild gewöhnt hatte, fand ich es auch irgendwie cool, denn die Stimmung war trotzdem total ausgelassen.

Diana: Mir haben Frauen gefehlt. Nicht überall und immer, aber in Malaysia auf jeden Fall. Das ist ein stark muslimisch geprägtes Land und dort war ich dann auf einer Show z.B. auch mal die einzige Frau im Publikum. An dieser Stelle muss ich aber auch sagen, dass sich das nie bedrohlich oder so angefühlt hat. Die Frauen haben halt einfach gefehlt.

Felix: Wobei das in Indonesien, was ja auch muslimisch geprägt ist, etwas anders war. Klar waren da die Männer weit in der Überzahl, aber trotzdem gab es dort mehr Frauen auf den Shows.

AFL: Aufgrund dieser Eindrücke freue ich mich auch schon so auf euer Buch, denn ich finde es echt spannend zu sehen, wie sich eine Szene innerhalb der Kultur eines Landes bewegt.
Wie waren denn eure Eindrücke in Bezug auf die Provokationsbewegung? Ich denke ja, dass man in den von euch bereisten Ländern doch schneller aus der Norm fällt und so auch leichter provozieren kann als bei uns.

Diana: Diese Frage ist echt nicht leicht zu beantworten, denn das ist innerhalb der von uns bereisten sechs Länder echt unterschiedlich. Singapur zum Beispiel ist da ähnlich anzusehen wie Deutschland und Bangkok ist noch ein ganz anderer Fall.
Denn dadurch, dass da irgendwann einmal sehr viele Backpacker hängen geblieben sind, ist das Stadtbild eh sehr bunt und die Szene sehr aktiv.
Da gibt es z.B. das Kollektiv Bangkok-Punkrock, welches immer wieder Shows u.ä. organisiert. Noch ganz anders ist es in Malaysia, wo es schon aufgrund deiner Tattoos zu Problemen kommen kann. Die haben da innerhalb der Szene eh ein großes Problem mit der Scharia und da gibt es auch echt krasse Geschichten.

Felix: Mich hat es in den meisten Ländern aber auch überrascht, wie liberal die Gesellschaft doch meistens mit äußerlich typischen Szenemerkmalen umgegangen ist.
Als ich 2012 mit meiner Freundin in Vietnam und Kambodscha unterwegs war, wollten immer wieder Menschen Fotos mit mir machen, weil ich tätowiert war – ich war der Big-Tattoo-Man und auf so etwas war ich auch jetzt eher wieder eingestellt. Aber in den meisten Ländern hat das tatsächlich kaum einen interessiert.
In Indonesien war ich zum Beispiel recht lange mit einem Typen unterwegs, der streng gläubig war und alle Shirts, die er trug, gingen in Richtung Crust-Punk.
Somit waren sie sehr von Gemetzel-Optik geprägt und mit diesen Shirts ist er dann auch immer in die Moschee gegangen. Ich habe ihn dann auch mal gefragt, ob er denn dadurch nicht Probleme bekommen könnte. Daraufhin berichtete er, dass er diesbezüglich nie vor Problemen stand. Halt eine klare Trennung von Religion und Punk.

AFL: Das ist ja tatsächlich ganz anders als ich es erwartet hätte und auch schön, dass man nicht direkt wegen Äußerlichkeiten angefeindet wird.

Felix: Ja das stimmt, aber das Ganze hat auch eine andere Seite. Denn dadurch ist er auch mit vielen Themen sehr unkritisch umgegangen, die meiner Meinung nach schief laufen.

AFL: Ihr habt ja jetzt schon viel von eurer Reise berichtet und blickt derzeit bestimmt viel zurück, denn der Schreibprozess ist ja im vollen Gange.
Nun läuft parallel dazu eure Crowdfunding-Kampagne auf Startnext, um euer ganzes weiteres Vorhaben überhaupt zu finanzieren.
Was passiert denn eigentlich wenn ihr euer gestecktes Ziel von 12.000€ nicht erreicht?

Diana: Also das Buch wird es auf jeden Fall geben. Die Idee dazu gab es ja auch schon vor der Reise und mit dieser sind wir dann eben zum Ventil-Verlag gegangen und die waren überraschenderweise sehr schnell mit im Boot. Somit wird es das Buch auf jeden Fall geben.
Aber…Felix und ich sind nach Hause gekommen und hatten echt viele Fotos und die mussten unbedingt mit in das Buch. Der Verlag aber hatte auf seiner Seite auch Argumente warum das eher schwer umzusetzen war. Denn schließlich verdoppeln sich dann bei guten farbigen Fotos auch schnell mal die Druckkosten und bei einem Debüt ist das ja auch ein gewisses Risiko für einen Verlag.
Aufgrund dieser Tatsache kam dann die Idee des Crowdfundings auf, um die höhere Druckkosten abzufangen und das Buch mit den tollen Fotos veröffentlichen zu können.
Ja und da der Film komplett in Eigenregie entsteht und wir beide Freiberufler, bzw. selbstständig sind, muss sich das ja auch irgendwie tragen, ohne dass wir allzu viel draufzahlen. Zusätzlich muss man auch wissen, dass von dem Geld auch noch Gebühren usw. abgehen.

Felix: Und wer glaubt, dass man mit so einem Projekt reich werden kann, der ist auf dem Holzweg. Es ist eher schwer damit auf einen grünen Zweig zu kommen, denn so eine Reise frisst schon eine ganze Menge von dem Ersparten und man braucht gar nicht erst versuchen das hinterher wieder reinzubekommen.

Diana: Ich habe das gerade auch nochmal so ausgeführt, weil viele Leute immer wieder schlucken müssen, wenn sie diese Beträge sehen. Aber da muss man halt sehen, dass wir das derzeit sozusagen in Vollzeit machen und das Geld was ich mit Artikeln und Felix mit seinem Musikmanagement verdient, verdienen wir quasi nach Feierabend, um über die Runden zu kommen.

AFL: Durch eure „eigentliche“ Arbeit habt ihr ja auch sehr gute Kontakte, wie man ja auch jetzt wieder an euren Dankeschöns sieht, die ihr auf Startnext anbietet. So habt ihr ja u.a. Sachen von Bands wie Slime, ZSK oder auch Dritte Wahl gesponsert bekommen. Wie seht ihr das, hättet ihr solche Supporter überhaupt ohne eure Kontakte bekommen?

Diana: Nein, da haben uns zehn Jahre Musikjournalismus und Musikmanagement schon echt in die Karten gespielt. So konnten wir ein paar alte Bekannte anrufen, aber es sind auch ein paar Leute dabei, die wir noch nicht kannten. Prinzipiell muss man aber auch sagen, dass die meisten, denen man das Projekt vorstellt, dieses auch echt cool finden.

Felix: Ab einer gewissen Größe bekommt wohl fast jede Band oder jede/r KünstlerIn eine gewisse Anzahl an Unterstützungsanfragen, für diverse Projekte und natürlich sind unsere Kontakte da hilfreich…wir merken aber auch immer wieder, dass die Meisten das Projekt einfach nur unterstützen wollen weil sie es cool finden.
Und so hätten die Musiker wohl auch andere Leute bei diesem Vorhaben unterstützt, aber natürlich war für uns der Zugang einfacher.

AFL: Der Support kommt ja aber nicht nur über die Bands selbst, denn man liest darüber hinaus auch viel von eurem Projekt. Egal ob in Presseverteilern oder anderen News. Da ist ja auch hilfreich, dass ihr passend zum Projekt einen Sampler rausbringt, der über niemand geringerem als Concrete Jungle erscheint und so gibt das ja auch nochmal Öffentlichkeit.

Felix: Ja, das ist echt cool. Dazu muss man aber auch sagen, dass der Sampler auch aufgrund der Idee von Concrete Jungle entstand. Der Matze von Concrete Jungle und Aggropunk ist nämlich ein Freund von mir und ich stecke auch beruflich unter der Decke der beiden Labels.
Den Matze kenne ich bereits seit zwölf Jahren. Der ist nämlich auch Grafiker und ich wollte damals, dass er ein Artwork für meine damalige Band Nukestrike macht, was er dann auch getan hat.
Ja und als ich dann bei People Like You war, habe ich mitbekommen, dass er auch viel für die macht, wodurch sich das dann alles verfestigt hat.
Als ich ihm dann erzählt haben, dass ich gekündigt habe und eine Zeit nach Asien gehen möchte, um Subkultur zu erleben und fotografisch festzuhalten, meinte er direkt, dass ich dann ein paar Songs lizenzieren sollte, so dass wir die dann hinterher über Concrete Jungle rausbringen können.

::: Interview mit Matze von
Concrete Jungle Records und Aggressive Punk Produktinen :::

 

AFL: Auf dem Cover des Samplers liest man unten „Volume One – Asia“. Plant ihr bereits weitere Reisen und wird es eine Global Mess Fortsetzung geben?

Felix: Konkret ist noch nichts in Planung. Aber es heißt ja A Global Mess!

AFL: Jetzt habt ihr ja ab und an bereits mal durchblicken lassen, wie viele Bands ihr in den Ländern live erleben durftet. Könnt ihr eine ungefähre Zahl schätzen, wie viele es tatsächlich waren?

Felix: Wie gesagt, es waren alleine an einem Tag mal an die siebzig Bands. Ich könnte es noch nicht einmal ansatzweise überschlagen, wie viele es in Gänze waren. Aber wenn wir von Relevanz sprechen, also welche Bands für unser Projekt relevant waren, könnt man so zwanzig bis fünfundzwanzig nennen.

Diana: Relevanz ist für uns aber auch immer erst entstanden. Es war jetzt nicht so, dass wir die Bands nach den Shows irgendwie angeschrieben haben oder so.
Relevant waren für uns Bands, mit denen wir persönlichen Kontakt hatten und die über professionelle Aufnahmen verfügten.

Felix: Genau, die Aufnahmen waren natürlich auch ausschlaggebend für die Bandauswahl, denn schließlich wollten wir ja einen qualitativ hochwertigen Sampler rausbringen. Tatsächlich verfügten aber auch 80% bis 90% der Bands über wirklich gute Aufnahmen. Darüber hinaus sollte auch ein guter Genremix und eine Abzeichnung der Länder auf dem Sampler wiederzufinden sein.
Dann gab es aber auch die Sache, dass manche Bands gar nicht auf den Sampler wollten oder auch konnten, weil sie über ihre Verträge an feste Labels gebunden waren.

AFL: Wenn ihr euer Crowdfunding-Ziel erreichen solltet, was ist dann geplant? Wird es eine Party geben oder stoßt ihr eher zwischendurch beim Schreiben an?

Felix: Wir planen tatsächlich eine Release-Party in Düsseldorf, aber derzeit können wir dazu noch nichts Genaues sagen, denn wir stecken im Moment noch in Verhandlungen bzw. warten auf die Rückmeldung eines Veranstalters.

Diana: Genau, wir möchten wirklich gerne diese Release-Party ausrichten, auf der wir dann auch einen kleinen Reisevortrag halten und anschließend mit einem DJ-Set das Ganze feiern möchten. Das wäre natürlich unser Traum, aber jetzt heißt es erstmal Daumen drücken, dass es klappt!

AFL: Ihr tretet mit euren Anekdoten ja ab und an bereits auf. Plant ihr nach der Fertigstellung vom Buch auch eine richtige Lesetour?

Diana: Ja, wir sind schon auf ein paar Festivals aufgetreten. Das sind dann Travel-Festivals, für die wir uns optimistischererweise auch schon beworben hatten, als wir gerade frisch von der Reise zurück waren und das Buch noch nicht einmal ansatzweise stand.
Uns persönlich war das vorher auch gar nicht so klar, dass das so eine ganz eigene Szene ist, diese Backpacker-Szene.
Abseits davon wollen wir aber auch so noch mit Buch, Film und Vortrag auf Tour gehen, das hängt allerdings wieder bisschen vom Crowdfunding ab.

AFL: Was für ein perfekter Schlusssatz! Dann wollen wir mal hoffen, dass wir euch möglichst bald auf Tour sehen und man auf der Release-Party gehörig anstoßen kann!


Anmerkung: Das mit der Release-Party hat schon einmal geklappt!

Wir werden immer wieder gefragt, wie wir die VÖs von Buch, Film und Platte feiern werden. Daher haben wir uns etwas ganz…

Gepostet von A Global Mess am Montag, 18. Februar 2019


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A GLOBAL MESS auf Tour

10.03. – 14:30 – Berlin (Travel Festival), Berlin Arena

10.05. – 20:00 – Rostock, Peter-Weiss-Haus

24.05. – 20:00 – Düsseldorf, The Tube – Release-Party

29.06. – 19:00 – Witten, The Curly Cow


Und das gibt es u.a. als Dankeschöns:

1. ZSK

2. Dritte Wahl

3. Prada Meinhoff

4. Slime

5. Egotronic

 

 

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