Industriedenkmal trifft auf Punkrock!

Das Antattack Festival ist heimisch geworden in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen/Saar und geht in seine vierte Auflage. Mit dabei sind diesmal unter anderem Samiam, Spermbirds, Good Riddance und Buster Shuffle.

Das Antattack Festival blickt mittlerweile auf eine stolze Geschichte von neun Jahren Punkrock zurück. Zum vierten Mal ist der Ort des Geschehens dabei die Neue Gebläsehalle in Neunkichen/Saar. Nicht zuletzt dank der guten Aufnahme und Unterstützung durch die Neunkircher Kulturgesellschaft aber auch durch Kultur-Sponsoring Partner wie die Sparkasse Neunkirchen ist das Festival heimisch geworden inmitten des Industriedenkmals und verbindet dessen Charme und Charisma mit fetten Riffs und amtlichen Sing-Alongs gestandener nationaler und internationaler Größen des englisch- und deutschsprachigen Punkrocks.

Das Antattack Festival ist ein Indoor-Festival mit einer Kapazität von ca. 1.600 Zuschauern, das seit 2010 Größen des deutschsprachigen sowie englischsprachigen Punkrocks an die Saar lockt und dabei traditionell die Festival-Saison eröffnet. Die Initiatoren konnten dabei bereits Bands wie Die Kassierer, Millencolin, Jennifer Rostock, Terrorgruppe oder Slime präsentieren. An der alten Spielstätte im Lokschuppen Dillingen/Saar konnte erstmals 2014 das „Ausverkauft“ Schild an die Tür gehangen werden. Im Jahr 2015 folgte der Umzug nach Neunkirchen, wo man seitdem in bester Kooperation mit der Kulturgesellschaft Neunkirchen das neue Zuhause gefunden hat.

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Das Line-Up 2019

SAMIAM: War der Band aus Berkeley, Kalifornien in bislang mehr als 20 Jahren kommerzieller Erfolg nicht vergönnt, so hat sie es umso deutlicher geschafft, sich in die Herzen zahlreicher treuer Fans zu spielen. Zu diesen gehören nicht wenige Musiker und Musikjournalisten. Wer einmal bei einem der meist ausverkauften Konzerte von SAMIAM war, weiß, dass sich manche jüngere und erfolgreichere Band eine solche Stimmung bei ihren Shows und auch nur annähernd so treue Zuhörer wünscht. SAMIAM sind eben der beste Beweis dafür, wie wenig Verkaufszahlen über Qualität und Bedeutung einer Band aussagen. Macht Euch am Besten selbst ein Bild davon! (Quelle: ox-fanzine)

GOOD RIDDANCE: Anno 1986 sucht sich Russ Rankin ein Ventil für seine politische Frustration und gründet kurzerhand die Punk/Hardcore-Band Good Riddance. Nach einigen Demotapes und einer Veröffentlichung bei Little Deputy Records werden die Jungs 1995 von Fat Mike entdeckt, der nicht nur Sänger und Bassist bei NoFX sondern auch Eigentümer von Fat Wreck Chords ist, das Label das in den folgenden Jahren die Punkrock Szene auch im Saarland begeistern wird. Seit über 30 Jahren steht Good Riddance für gut gemachten Hardcore/Punk mit sozialkritischen und politisch motivierten Aussagen, die durch eingängige Melodien abgerundet werden. Wir freuen uns auf echte Urgesteine des Genres!

BUSTER SHUFFLE: „Best dressed Band“ von 2007 bis heute – wer kann das schon von sich behaupten? Buster Shuffle, eine Formation aus dem Osten Londons, tut das jedenfalls ganz ohne Scheu. Was das für die Mode bedeutet? Polohemden, Schiebermützen, Skinny Jeans, Karohemden und Bomberjacken. Ja nee, ist klar. Das geht schließlich immer. In der Indie-Pop/Ska-Welt der Musiker jedenfalls schon. Sie spielen ausverkaufte Shows und Festivals neben Frank Turner und den Dropkick Murphys, außerdem supporten sie Madness, The Blockheads und The Rifles. Buster Shuffle erweisen sich als euphorische Live-Band. Schiebermütze und Fred Perry-Hemd haben sie sicherlich für jeden Auftritt ins Köfferchen gepackt – dem selbst gewählten Titel „Best dressed Band“ wollen die Jungs schließlich weiterhin gerecht werden. (Quelle: laut.de)

SPERMBIRDS: Die Spermbirds Chronik beginnt im Jahr 1983 als Ableger der Kaiserslauterer Punkband Walter Elf. Nachdem der amerikanische G.I. Lee Hollis die Band bereichert, widmen sich die Jungs neben dem klassischen Punkrock auch dem US-Hardcore. Heute gehören die Spermbirds zur Speerspitze der europäischen Hardcore- und Punkszene und Songs wie „My God Rides A Skateboard“ und „Try Again“ haben längst – wie die Band selbst – Kultstatus erreicht.

THE OFFENDERS: „Hooligan Reggae“ heißt die ewige Schublade für THE OFFENDERS, seitdem der gleichnamige Titelsong ihres Debütalbums von 2007 unzählige Dr. Martens-Sohlen zum Qualmen gebracht hat. Die Band um den kreativen Kopf, Sänger und Gitarrist Valerio hat ihren ureigenen Soundmix über die Jahre selbstbewusst präzisiert und verfeinert: 70s-Punk meets 2Tone-Ska meets Mod-Revival. Locker-flockig öffnet die 2005 in Cosenza, Italien gegründete Band neue Türen, ohne alte zu verschließen. Seit Januar 2018 steht das neue Album „Heart of Glass“ in die Läden und am 27.
April 2019 werden die Ska-Rocker die Neue Gebläsehalle zum tanzen bringen. (Quellen: Band, oxfanzine)

SPANISH LOVE SONGS: Die Punkrock-Band aus Los Angeles startet gerade mit ihrem zweiten Album „Schmaltz“ durch. Ihr Sound ist eine Verbindung aus der Energie betrunkener Clubshows und der Direktheit intimer, selbsterlebter Lyrics. Und diesen Sound bringen Sie gerade auf ihrer non-stop Tour auf die Bühnen der Welt und ernten dabei die besten Kritiken.

13 CROWS: Dass die Jungs von Homebound Records ein gutes Händchen haben, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Veröffentlichungen von A HURRICANE’S REVENGE, TRAVELS & TRUNKS und JAWKNEE MUSIC. Mit 13 CROWES hat das Trierer Label jetzt den nächsten Volltreffer gelandet: „Young Poets“ heißt das Debütalbum der fünf Schotten, die bereits mit ihrer EP „The Dividing Line“ vor knapp einem Jahr aufgefallen sind und lupenreinen Stadionrock à la Bruce Springsteen oder GASLIGHT ANTHEM aufs Parkett bringen. Unter keinen Umständen versucht die Band dabei, ihre Vorbilder zu verheimlichen. Ganz im Gegenteil: Jeder Song ist eine kleine Huldigung, dennoch gelingt es 13 CROWES, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Und das zeigen sie auch live. (Quelle: oxfanzine)

PKEWPKEWPKEW: Die Punkrocker aus Toronto taggen ihr Debut-Album bei Bandcamp selbst mit Bier, Pizza, Punk, Skateboarding, Toronto und „Gebrochen sein“. Das sind die Themen, mit denen sich die Band auf ihrem Album beschäftigt. Dabei wird jeder Siegesfaust gefrönt und auf keinen Fall zu wenige melodienreiche Hymnen verwendet. In 22 Minuten wird nur die Essenz der Hook-Lines präsentiert, kein Schnickschnack. Literarische Ergüsse sind der Band fremd, dafür geben sie Lebensweisheiten ganz pragmatisch zum Besten („Let’s order Pizza, I gotta eat something before I throw up“). Party on!

POOL RULES: Die Jungs aus Saarbrücken eröffnen als Local Act das Festival.

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