Die Altmeister Bad Religion gaben sich in der Garage in Saarbrücken die Ehre und Itchy durften diese supporten. Bevor die Jungs von Itchy allerdings auf die Bühne durften, haben sie sich mit Max und mir zum Interview bei Sauna-Temperaturen getroffen. Was Sibbi, Max und Panzer uns über ihr neues Album All We Know, über Ocean Care und die Hinterlassenschaften des Poopzkids erzählt haben könnt ihr hier nachlesen.
Es war ein super unterhaltsames Gespräch, das mich auch wirklich vorfreudig auf den Gig und die neuen Songs live hat werden lassen. Also raus aus der Backstage-Sauna und rein in die Halle, die sich auch nach kurzer Zeit in eine Riesensauna verwandelte.
Itchy haben richtig gut abgeliefert. Mein letzter Gig der Band war schon länger her und sowieso hatte ich an die drei eher verwaschene Festival-Erinnerungen, aber was die da gemacht haben war wirklich gut! Der Mix aus alten Klassikern aus Pupskind-Zeiten und zwei, drei Nummern als Vorgeschmack auf das nur wenige Tage danach erscheinende Album haben wirklich Spaß gemacht. Hätte ich das Album nicht schon von der Review gekannt, wäre ich sicher neugierig geworden. Irgendwie neu, irgendwie anders und doch sehr Itchy (Damals-noch-)Poopzkid.

Nach einer Surf-Einlage von Sibbi auf dem Publikum war der Gig dann bald zu Ende. Bad Religion starteten direkt mit American Jesus. Die Setlist dürfte wohl kaum Wünsche offen gelassen haben. Meine Highlights waren wie meist Generator, No Control, Fuck You und Stranger Than Fiction. Nach Jahrzehnten als Band haben die Herren aus den Staaten nach wie vor sichtlich Spaß an ihrem Tagewerk. Greg Graffin erzählt mit Stimme und Gesten Geschichten. Geschichten, die meist auf Misstände und Ungerechtigkeit aufmerksam machen und irgendwie auch zum Nachdenken anregen. Auch mit grauen Haaren wirkt dies kein Stück weniger authentisch als noch vor vielen Jahren.
Bad Religion habe ich oft gesehen – sie haben mich selten enttäuscht, doch es gab über die Jahre auch weniger gute Shows. Saarbrücken hat mir großen Spaß gemacht und war definitiv eines meiner Konzert-Highlights mit dieser Band. Dass fast beiläufig über ein neues Album gesprochen wurde ließ mich gespannt aufhorchen – neue Erkenntnisse gab es jedoch nicht. Man darf gespannt sein und sich ganz bestimmt auch auf die nächste Tour, die nächsten Festival-Shows und gewohnt gute Support Acts freuen.

              

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