Für Brutality Will Prevail gilt es mit ihrem neuesten Release zu beweisen, dass die beiden Vorgängeralben „Scatter The Ashes“ (2012) und „Suspension Of Consciousness“ (2014) keine Eintagsfliege waren und den Status des hoffnungsvollen europäischen Newcomers endgültig abzulegen, um so den Sprung zur festen internationalen Hardcore Größe zu meistern.

Brutality Will Prevail - In Dark Places
Brutality Will Prevail

In Dark Places“ enthält neun Songs und stellt das bereits fünfte  Studioalbum der Waliser dar. Wie von der Band gewohnt, bietet auch dieses Hardcore der „neueren Schule“, der von seinen Extremen lebt. Extreme Produktion, extremes Riffing, extreme Lyrics.

Wie das Albumcover und der -titel bereits vermuten lassen, ist der Sound auf dem neuen Output sehr dunkel und kommt in gewisser Form fast schon mystisch daher. Brutality Will Prevail entführen den Hörer auf „In Dark Places“ in eine dunkle Bilderwelt. Bei den meist sehr persönlichen, negeativ behafteten, Lyrics der Songs wird den Zuhörer dabei viel Interpretationsspielraum gelassen.

Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger „Suspension Of Consciousness“ klingt Brutality Will Prevail auf ihrem neuen Werk noch experimenteller und untermalen ihren Downtempo Hardcore Sound noch mehr mit Stilmittel aus den Bereichen Metal, Sludge oder auch Doom. Der experimentelle Sound erinnert dabei streckenweise an Harm’s Way’s Album „Rust“.

Brutality Will Prevail beschreiten auf „In Dark Places“ neue Wege. Seit ihrem Debüt „Forgotten Soul“ (2009) hat sich die Musik der Band jedenfalls extrem gewandt. Auf welchen Sound man dabei mehr steht, muss jede(r) für sich selbst entscheiden. „In Dark Places“ ist musikalisch jedenfalls ein sehr ausgereifter, durchdachtes Album, das auf jeden Fall seine Stärken hat. Gelegentliche Tempoverschärfungen hätten dem Album trotzdem gut gestanden.

Brutality Will Prevail – In Dark Places

Band: Brutality Will Prevail
Titel: In Dark Places
Label: Holy Roar / Al!ve
Format: Album
Release: 24. März 2017
FFO: Blacklisted, Sepultura, Expire, Xibalba
Tracklist:

01. Serpent
02. Perpetual Lows
03. Heretic
04. Penitence
05. Nybbas
06. Forever Restless
07. Death Sings Me To Sleep
08. Into The Gloom
09. Elegy

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