Charger - Last Call (2026)
Charger - Last Call (2026)

Wer bei Matt Freeman von Rancid und Operation Ivy sowie Jason Willer von UK Subs vor allem Punk erwartet, könnte von Last Call überrascht werden. Mich jedenfalls hat die Besetzung zunächst auf eine andere Fährte geführt. Schon das Cover sieht verdammt nach Metal aus, und musikalisch geht Charger ebenfalls deutlich in diese Richtung. Vor allem Motörhead kommt mir beim Hören immer wieder in den Sinn.

Plains Drifter startet schnell und rau. Der Song hat durchaus etwas Punkiges, und besonders der Bass macht richtig Spaß. Das Gitarrensolo am Ende ist mir allerdings zu viel Oldschool Metal. Beim folgenden Titelsong ist die Motörhead-Assoziation sogar von der ersten Sekunde an da. Das Hauptriff kommt mir unheimlich bekannt vor, auch wenn ich nicht mehr drauf komme, welchem Motörhead-Song es entliehen ist.

In Breakout taucht eine Orgel auf, die dem Stück kurz einen Prog-Einschlag gibt. Ein interessanter Moment, bevor der Song für meine Ohren wieder zu sehr in Richtung Heavy Metal abbiegt.

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Last Call ist schnell, rau und kraftvoll, trifft aber meinen Geschmack nur teilweise. Wer auf die härtere, metallastige Seite von Motörhead steht, dürfte mit diesen fünf Songs deutlich mehr Freude haben als jemand, der wegen der Punk-Vergangenheit der Musiker eine Punkplatte erwartet.

Tracklist

  1. Plains Drifter
  2. Last Call
  3. Set In Stone
  4. Rolling Thunder
  5. Breakout
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– Playlist: Happy Release Day

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