DIE DORKS - Der Arsch auf deinem Plattenteller
DIE DORKS - Der Arsch auf deinem Plattenteller

Die Dorks sind definitiv eine seltsame Band. Textlich und von der Attitüde her klar dem Deutschpunk zuzuordnen, zelebriert die Band seit 2006 eine Mischung aus ebenjener Musikrichtung und knallhartem Heavy Metal. Der Gesang von Frontfrau Lizal ist für Punk-Verhältnisse ebenfalls ungewöhnlich, lautet nicht zu unrecht einer ihrer Spitznamen „Doro Pesch des Punks“.

Ich hatte mal früher ein paar Songs gehört als Die Dorks noch eine simple Deutschpunk-Band waren. Damals fand ich das schlicht langweilig. Jetzt, mit dem neuen Sound ist es zumindest mal interessant. Die Musik knallt mir als altem Metaller auch gut rein. Während ich mich allerdings mit dem Gesang nicht so wirklich anfreunden kann und auch der Großteil der Texte ist, nun, nennen wir es einfach schwierig. Insgesamt ist das neue Album Der Arsch auf deinem Plattenteller auch mit 17 Songs etwas lang geraten.

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Ohne Frage sind auch Hits darunter. Ausgerechnet der 15. Track sticht etwas heraus, ist doch hier Wölfi von Die mächtigen Kassierer vertreten, der dem Song Zu fett für deine Lederjacke etwas Flair verleiht. Auch ein paar Songs wie Die Trümmer der Zivilisation und Am Tresen einer anderen Stadt sind ganz nett geworden. Doch über die gesamte Laufzeit ist der Gesang einfach zu anstrengend.

Eine zwiespältige Angelegenheit…

Titelliste
01. Der Producer hat gesagt, wir brauchen ein Instrumentalintro
02. Der Arsch auf meinem Plattenteller
03. Borderline Flashmob
04. Die Trümmer der Zivilisation
05. Zu lange Winter in Berlin
06. Barrikaden aus Fleisch und Blut
07. Sinn des Lebens
08. Mehr als nur verschwendete Jugend
09. Wo die Musik noch offline spielt
10. Am Tresen einer anderen Stadt
11. Der Stock im Arsch des Undergrounds
12. Wenn die Angst zum Zeitgeist wird
12. Die Zeit der Lügengesten
14. Weil es jeder von
uns braucht
15. Zu fett für deine Lederjacke feat. Wölfi Kassierer
16. Mach die Dorks aus Blues
17. Hidden Dreck
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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