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Dead Serious Recordings

Mit dem Debütalbum von Drip-Fed liegt mir hier eine ganz besondere Scheibe vor. Das hat viele Gründe, denn zum einen ist das Album eine Wucht an sich, zum anderen ein eigener musikalischer Stempel im Bereich Punk und Hardcore!

Drip-Fed

Doch der Reihe nach. Das gute Stück gibt es in dreifacher Vinylausführung (schwarz, gelb und weiß mit Schlieren), Digital und als Tape und erscheint bei I.CORRUPT.RECORDS. Zuvor hatte die Band seit ihrer Gründung 2014 bereits eine Demo und zwei EP’s veröffentlicht.

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Stäbruch Festival

Auf ihrem selftiteled Debütalbum wird nicht lang gefackelt und mit dem Opener Tell Me Off die musikalische Dampfwalze angesetzt.

„Get out of my way ‚cause I’m moving like a wrecking ball“

brüllt Sänger Jeff Blum aggressiv und energiegeladen die Gehörgänge frei! Im Verlauf des Albums wird es musiklaisch abwechslungsreich und durchdacht. Musikalische Einflüsse, wie Black Flag, Minor Threat, Modern Life Is War oder Fucked Up sind nicht von der Hand zu weisen, aber Drip-Fed haben da nochmal ein ganz eigenes Ding daraus gemacht. Es erinnert mich sehr an Sciatic Nerve, die ich vor einer Weile mal im Review hatte. Sehr energiegeladen, eine deftige Portion „fuck it!“ und musikalisch gut aufeinander eingespielt.

Der Sound ist auch sehr interessant und zeigt ein Alleinstellungsmerkmal der Band. Ein druckvolles Schlagzeug, recht fett sogar, mit verzerrtem Bass, aber dennoch recht knackig, dazu macht eine grundsolide Rhytmusgruppe aus. Eine recht dünne, hohe Leadgitarre und eine deutlich stärker verzerrte Rhytmusgitarre geben ein krachendes und interessant klingendes Bollwerk ab. Alles zusammen klingt ausgefeilt eingespielt und wird keinesfalls langweilig, was nicht der ruppigen, angepissten Stimme von Sänger Jeff Blum zu verdanken ist.

Hört mal rein, es ist definitiv eine Empfehlung wert!

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BEWERTUNG
Gesamteindruck
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Ahoi! Ich bin Felix, komme aus Dresden und bin seit Mai 2017 bei AWAYFROM LIFE aktiv. Hier schreibe ich hauptsächlich Reviews und Konzertberichte, wirke bei „10 Records Worth To Die For“ mit und schreibe ab und an einen News-Artikel. Musikalisch fühle ich mich im Punk-Rock zu Hause und steh‘ da besonders auf alles was in die Rubrik „Raw’n’Dirty“ passt! Je nach Gemütslage schwankt die bpm-Anzahl. Ich bin ansonsten Student in Dresden und spiele in der Band Deep Shining High Gitarre. Ich bin gerne draußen unterwegs, gehe auf Konzerte und verbringe liebend gerne eine gute Zeit mit Leuten, die ich gerne habe. Wandern (also auf richtigen Bergen) fetzt, bouldern auch und in der Natur mal die Ruhe genießen finde ich auch schön. In diesem Sinne, UP THE PUNX!

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