Hollywood Undead - New Empire Vol. 1 (2020)

Boah, ich hab mich schon ein bisschen gefragt, wie man auf mich kam, das neue Hollywood-Undead-Album New Empire zu reviewen. Schließlich habe ich das vorherige Album V rezensiert und das gar nicht mal so gut (hier). Wollen die es mir jetzt zeigen? Wollen sie schlechte Presse? Und dann schiebe ich das Teil in den Player… und bin echt angenehm überrascht. Wie der Titel bereits andeutet geht die Band zurück zu ihren Wurzeln. Habe ich auch so im Interview im neuen Rock Hard gelesen. Dort bekam das Album übrigens fünf Punkte. Mag jeder denken, was er will, dass die dann trotzdem ein Interview machen. Wobei, demnächst muss ich ja auch noch ein Review von ner Band machen, die wir hier gefeatured haben – seid gespannt.

Jedenfalls: ja, das Album geht zurück zu den Wurzeln und ist wieder wesentlich härter als sein Vorgänger.  Zwar gibt es weiterhin viele clean Vocals, dennoch knallen die meisten Songs wirklich gut rein. Auch raptechnisch gibt es einige Steigerungen, so erinnern die Passagen stellenweise an Eminem. Es sind meines Erachtens auch einige Hits drauf: Time Bomb, war glaube ich auch die erste Single, Heart of a Champion, Already Dead und Second Chances. Wirklich gute, abwechslungsreiche Stücke. Und das in einem Genre, das eigentlich gar nicht so meins ist.

Seeehr angenehm überrascht! Eine Rückbesinnung, allerdings mit dem musikalischen Gespür und Fähigkeiten von heute.

- Newsletter -
 

Tracklist

1. Time Bomb
2. Heart Of A Champion
3. Already Dead
4. Empire
5. Killin It
6. Enemy
7. Upside Down
8. Second Chances
9. Nightmare

 

Tourdaten

09.03. Berlin, Verti Music Hall
10.03. Leipzig, Haus Auensee
11.03. Hannover, Swiss Life Hall
16.03. Düsseldorf, Mitsubishi Electric Halle
17.03. Hamburg, Barclayclard Arena

- Werbung -
Demons Run Amok
BEWERTUNG
Bewertung
Vorheriger BeitragPersistence Tour – Der Rückblick 2/8: COUNTIME im Interview
Nächster BeitragSHUTDOWN verkünden Europa-Tour im Oktober
Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc. nach dessen Einstellung wechselte er mit Max zu Away from Life.

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein