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Scheisse Minnelli

Kitty In A Casket aus Wien veröffentlichen am 18.08.2017 über Rodeo Records mit Rise! ihr bereits fünftes Album; aus meiner Perspektive ist es das stärkste des 2008 gegründeten Quintetts um Sängerin Kitty Casket. Das Jahr ist zwar noch lang, aber diese Platte hat berechtigte Chancen in meinen Top Twenty17 zu landen…

Die Produktion ist spitze, das Artwork ansprechend und die Songs großartig, noch dazu einige mit enorm viel Ohrwurmpotential. Neben starken Songs (Lights Out, Sweet Love, Kiss My Ass) gibt es noch absolute Kracher (Twenty17, F.U., Up With You, Dead Inside, Open Waters), die sofort Bock machen das ganze live und tanzend zu erleben – was übrigens Ende September und Anfang Oktober möglich sein wird.

Thematisch sind Kitty In A Casket zwischen Gesellschaftskritik (Twenty17), Horror-Fantasien (Oh Johnny) und den persönlichen Höhen und Tiefen des Lebens (F.U., White Lies) unterwegs, also nichts, was einem fremd wäre. Es lohnt sich in jedem Fall mal ein Blick auf die Texte.
Alles in allem gibt es keine Lückenfüller. Es ist ein tolles Album, das stilistisch etwas inhomogen daher kommt, was mich jedoch nur anfangs irritiert hat. Neben Bastarden aus Rockabilly, Rock und Punk gibt es durchaus Titel, die tauglich für Mainstream-Radio sind. Das kann meinen durchweg positiven Eindruck von Rise! jedoch nicht schmälern. Im Gegenteil: Nach einigen Durchläufen bin ich einfach nur totally in L.O.V.E.!

01 Twenty17
02 Lights Out
03 Cold Black Heart
04 Sweet Love
05 White Lies
06 F.U.
07 Oh Johnny
08 Up With You
09 Love Me Thrill Me
10 Kiss My Ass
11 Dead Inside
12 Open Waters

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