Nach dem Vorgeschmack der Split-EP mit Sunami, liefern Pain Of Truth mit ihrer selbstbetitelten Platte jetzt wieder ein komplettes Album, prall gefüllt mit metallischem NYHC. Also holt die Snapbacks und euer Lieblings-Football- oder Basketballjersey raus, legt euch die Silberkette um und ab geht die Fahrt durch Long Island!

Naja, ganz so klischeebehaftet ist die Band dann auch nicht – auch wenn der Sound es an der einen oder anderen Stelle vermuten lässt. Doublebass, krachende Gitarren, Gangshouts und „Us vs. Them“ wo man hinschaut, bzw. hinhört. Aber mit großen Überraschungen habe ich hier auch nicht gerechnet.

Als Vorabsingle gab es schon Unforgiven zu hören. Und dieser Song dient irgendwie auch als Blaupause für die meisten Songs auf der Platte. Doch damit fahren Pain Of Truth ganz gut, auch wenn sie es sich dadurch etwas einfach machen. Immerhin gab es zu Unforgiven ein Musikvideo spendiert. Man muss auch die kleinen Fortschritte feiern

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Das klingt jetzt alles ziemlich kritisch. Und in gewisser Weise ist es das auch. Aber Pain Of Truth sind für mich schon immer eher eine Live-Band. Weder der Sound noch die Texte berühren mich beim Hören zuhause. Live ist es allerdings etwas anderes: Wer auf diese Art von Hardcore steht (oder aufblasbare Riesenhunde mag), sollte definitiv mal ein Konzert der Band besuchen.

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Kommen wir aber zurück zur Platte – ist ja kein Konzertbericht. Neben der bereits erwähnten Vorabsingle ist auch noch der Song Fed By Fear bei mir hängen geblieben. Musikalisch sticht er zwar nicht heraus, aber trotzdem hat er es irgendwie geschafft, im Gedächtnis zu bleiben.

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Pain Of Truth ist für mich also nicht die Platte des Jahres. Eher ist sie für mich, wie die am Anfang erwähnte EP, ein nettes Goodie für eine starke Liveband. Immerhin haben sie ihr Repertoire um elf potenzielle Moshpits erweitert. Und darum geht es bei diesem Sound ja auch irgendwie. Darum und den bereits erwähnten aufblasbaren Riesenhund!

Wer sich also auf die nächste Tour der Band vorbereiten möchte oder zum Stemmen von Gewichten Motivation braucht, kann ab dem 25. September 2026 auf Pain Of Truth zurückgreifen. Dann erscheint das Album bei DAZE Records.

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Maik
Aufgewachsen im ländlichen Taunus, folgte so schnell wie möglich die Flucht in die große Stadt am Main. Nach dem ganzen Rumtreiben auf Konzerten, Festivals und Veranstaltungen rund ums Rhein-Main-Gebiet war es Zeit für etwas Sinnvolles. Aber Privatier ist leider kein Ausbildungsberuf. Also zurück zum Hardcore und Punkrock.

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