In der Kategorie Platten der Woche stellen wir – das sind Jule, Fischi und Brello – euch jeden Freitag ein paar Scheiben vor, die uns ganz besonders am Herzen liegen. Egal ob Klassiker oder Underground, ob Deutschpunk oder Post-Hardcore, Hauptsache es gefällt!

 

Comeback Kid – Turn It Around

Beginnen will ich die Ausgabe mit einer Band, die bereits seit 2002, also seit 15 Jahren die Hardcore-Punk-Szene bereichert. Die Rede ist von niemand Geringerem als Comeback Kid aus Kanada. Dieses Jahr haben sie mit Outsider ihr sechstes Studio-Album veröffentlicht, sind fester Bestandteil der Hardcore-Welt und aus dieser nicht mehr wegzudenken.

Auch ich persönlich verbinde mit Comeback Kid viele schöne Erinnerungen. Denn sie waren es, die mir das erste Mal Wut und Emotionalität in der Musik näherbringen konnten, sprich durch Comeback Kid bin ich auf Hardcore-Punk aufmerksam geworden.
Ebenso die unzähligen Live-Erlebnisse tragen ihren Teil dazu bei, sei es als in Lindau beim Umsonst&Draussen kurzerhand die Absperrung auf Anraten von Sänger Andrew Neufield überrannt wurde, oder in San Francisco auf einmal Scott Wade, Gründungsmitglied und vormalig Sänger der Band, auf der Bühne stand.

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Nuclear Blast

Mit Turn It Around haben Comeback Kid ihr erstes Album im Jahr 2003 veröffentlicht, und damit eine ordentliche Duftmarke in der Szene hinterlassen. Bereits der Opener All In A Year haut einfach alles weg: Irre hohes Schreien von einem durchdrehenden Scott Wade, brutal schnelle Drums, treibende Gitarren und am Ende ein Double-Bass-Gewitter, welches einfach keinen Stein auf dem anderen lässt.
Und so geht es auf dem Album weiter, es gibt keinen einzigen Ausfall. Bei Always kommen zusätzlich Gesangseinlagen dazu. Langeweile kommt nie auf, da die Songs zwar ähnlich gestrickt, aber dennoch abwechslungs- und facettenreich sind.
Ein sehr starkes Album, welches immer noch regelmäßig den Weg auf den Plattenteller findet!

Go It Alone – Histories

Bleiben wir in Kanada, denn wie auch Comeback Kid kommen Go It Alone aus dem Land des Hockeys und Ahornsirups.
Und es gibt noch eine Parallele, auch Go It Alone gründeten sich 2002. Leider kam die Auflösung auch recht zeitig, und so war 2007 schon wieder Schluss. Was bleibt, ist unter anderem Histories, welches durch Schnelligkeit, Melodiösität und der Stimme von Mark zu begeistern weiß.
Auch wenn die Songs nicht mehr live gefeiert werden können – zieht euch Histories rein, das Album ist der Knüller!

Back To Zero – U.F.A. 73

Den Abschluss machen die Local Heroes aus Ulm, Back To Zero. Die Jungs gibt es nun auch schon einige Jahre und ich konnte sie schon des Öfteren live bestaunen. Das macht sogar noch mehr Spaß als auf Platte, denn die Leidenschaft und Energie die sie bei einer Show freisetzen bekommt man eben auch nur da mit!
Also: Wem Backtrack und Turnstile gefallen, der wird auch Back To Zero lieben. Deshalb solltet ihr euch schleunigst zum nächsten Konzert auf den Weg nach Ulm machen!

U.F.A 73 by Back to Zero

 

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