PUP sind spätestens seit ihren Support-Shows für The Menzingers in aller Munde. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir PUP bisher auch nur vom damaligen Tour-Flyer bekannt waren – shame on me! Am 05. April wird ihr neues und inzwischen drittes Album Morbid Stuff via Uncle M erscheinen. Und das, liebe Freunde des handgemachten PunkRocks, solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
Morbid Stuff beginnt mit dem gleichnamigen Opener und ich bin vom ersten Ton an begeistert. Der Gitarrensound trifft direkt meinen Geschmack – wenn jetzt auch noch die Stimme passt, dann kann quasi gar nichts mehr schief gehen. Und siehe da, auch auf dieser Ebene sind wir uns einig! Mein erster Eindruck: klingt wie The Penske File

Weiter gehts mit Kids und diese Nummer überzeugt gleich zu Beginn mit Sprechgesang, wie ich ihn sonst nur von Listener kenne – find ich ziemlich stark! Free At Last startet ein wenig aggressiver, aber auch hier schleicht sich ganz schnell wieder gute Laune ein.

Im Großen und Ganzen lässt sich das Album folgendermaßen beschreiben: treibende Beats, verzerrte Gitarren mit ganz viel Melodie und eingängige Refrains. Dank verspielten Details á la Weezer zieht sich eine kraftvolle Leichtigkeit (klingt das Paradox?) durch die ganze Platte. Wer hier still sitzen kann, hat irgendwas falsch gemacht!

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Einen Ausreißer gibt’s dann auch noch: Full Brown Meltdown. Erinnert direkt an, ehm, ja an was denn eigentlich? Auf jeden Fall gibts hier Kontrastprogramm! Lasst euch überraschen.

Nun geht es langsam dem Ende zu und mit Bare Hands wäre eine wunderbare Schluss-Hymne gelungen! Aber nein, es muss natürlich noch ein kraftloses Schlusswort ins Mikro gehaucht werden. Würde City nicht zum letzten Drittel doch noch eskalieren wäre ich direkt enttäuscht – gut gerettet!

Mein Fazit: das wäre dann wohl ein Anwärter für meine Top 5 Alben des Jahres!

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Ich bin die Jule, Jahrgang ‘92, aus dem schönen Landshut in Niederbayern. Seit April 2017 bin ich Teil des AWAY FROM LIFE-Teams. Neben sporadischen Reviews und Konzertberichten präsentiere ich regelmäßig die Top-10-Songs und belästige euch jeden Monat mit unserem Newsletter. Am wohlsten fühle ich mich in melodischen Punk-Rock-Gefilden, dabei darf es weder an rauen Stimmen noch an harmonischen Gitarrenriffs fehlen!

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