Passend zur beginnenden Festivalsaison und den ersten Sonnentagen bringen die Pop-Punker von Teenage Bottlerocket am 15. März 2019 ihr neues Album Stay Rad! auf den hiesigen Markt.
Im Gegensatz zu den hoffentlich bald kommenden Frühlingstagen war bei den Jungs aus Wyoming in den letzten Jahren nicht unbedingt alles eitel Sonnenschein. Musste die Band doch den Tod ihres Schlagzeugers Brandon erst einmal verdauen, welcher im November 2015 unerwartet verstorben war. Dieses traf die Band seinerzeit auch doppelt, da Brandon auch der Zwillingsruder von Frontman und Gründungsmitglied Ray war.

Aber die Jungs schafften es wieder auf die Beine und veröffentlichten im Sommer 2017 das Cover-Album Stealing The Covers, welches nun durch ihr achtes Studioalbum beerbt werden soll.
Dieses entstand wiedermal mit der Hilfe von Jason Livermore im legendären Blasting Room, welcher bereits seit ihrem 2005er Output Total die Geburtstätte ihrer Alben ist.

Review (2017) ::: Teenage Bottlerocket – Stealing The Covers

Ob dieses Album, welches übrigens in Anlehnung an die Beatles und Weezer eigentlich den Titel The White Album tragen sollte, aber genauso wie seine selbstkomponierten Vorgänger zu überzeugen weiß bleibt noch abzuwarten, denn das vorangegangene Cover-Album stellte zwar keine Enttäuschung dar, überzeugte aber auch nicht unbedingt auf ganzer Linie.
Zudem spielt ja mit Schlagmann Darren nun auch ein neuer im Team Teenage Bottlerocket mit.

Teenage Bottlerocket - 2019 - photo by Jamy Cabre
Teenage Bottlerocket – photo by Jamy Cabre

“I’m definitely proud of it. It’s cool how we all came together through something so tragic and made one of our best records. I think Brandon would really love it. Stealing The Covers really helped us get back on our feet and it was a cool in-between, but this record was something we wanted to make as excellent as possible.”

– Ray Carlisle –

Los geht es mit dem Opener You Don´t Get The Joke, welcher zwar den typischen Teenage Bottlerocket-Charme versprüht, aber trotzdem etwas langweilig und einfallslos daher kommt und so geht es leider mit den folgenden Tracks auch weiter. Der Grund hierfür ist mir auch nach mehrmaligen Durchläufen noch nicht klar geworden, denn eigentlich hat diese Platte alles was eine ordentliche Pop-Punk-Platte braucht – eingängige Melodien, glückstreibende Harmonien und nicht wirklich ernst gemeinte Texte. All das bietet dieses Album prinzipiell mit Liedern wie The First Time That I Did Acid Was The Last Time That I Did Acid oder auch Wild Hair (Across My Ass), aber irgendwie entzündet der Funke nicht das Feuer.

Erst der Track Creature from The Black Metal Lagoon, welcher nicht zuletzt aufgrund der Stimme von Gitarrist Kody Templeman eher an sein Nebenprojekt The Lillingtons erinnert, weiß mich zu 100% zu überzeugen. Das war es dann aber leider auch schon.

Darauf möchte ich es aber auch nicht beruhen lassen und so werde ich diesem Album auch noch ein paar weitere Durchläufe gönnen, denn es kann doch nicht sein, dass der Funke auf halber Strecke verglimmt. Prinzipiell haben Teenage Bottlerocket nämlich mit Stay Rad! ein durchweg bodenständiges Album an den Start gebracht, aber aus irgendeinem Grund erreicht es mich nicht.
Darum kann ich an dieser Stelle mein Fazit nur wie folgt ziehen:
Eingefleischte Teenage Bottlerocket-Fans wird dieses Album definitiv zufriedenstellen, aber wer bis dato von dieser Band noch nicht gänzlich überzeugt war, sollte von diesem Album lieber die Finger lassen.


Interpret: Teenage Bottlerocket
Titel: Stay Rad!
Label: Fat Wreck Chords
Format:
VÖ: 15.03.19
Spielzeit:
Tracklist:
1.    You Don’t Get the Joke
2.    Death Kart
3.    Everything to Me
4.    I Wanna Be a Dog
5.    Night of the Knuckleheads
6.    Creature from the Black Metal Lagoon
7.    Anti-Social Media
8.    Wild Hair (Across My Ass)
9.    The First Time That I Did Acid Was the Last Time That I Did Acid
10.    I Want to Kill Clint Carlin
11.    I’ll Kill You Tomorrow
12.    Stupid Song
13.    Little Kid
14.    I Never Knew


Teenage Bottlerocket LIVE

22.04.: Nürnberg – Desi
23.04.: Hamburg – Molotow SkyBar
24.04.: Berlin – Cassiopeia
25.04.:Dortmund – Bierschinken eats FZW w/ Bad Cop / Bad Cop
26.04.19: Hannover – Faust Mephisto
27.04.19: Meerhout, Belgium at Groezrock
28.04.19: Karlsruhe – Alte Hackerei

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6 Kommentare

    • Hey xxx,

      auch an dich ein herzliches Dankeschön für deinen Kommentar. Die Jahresangabe 2009 bezog sich eigentlich auf die Zusammenarbeit mit Jason Livermore, der seit „They Came From The Shadows“ das Mastering inne hat. Wir haben es aber nach deinem Kommentar direkt geändert, damit es nicht zu weiteren Irritationen kommt.

      Danke!

    • Hey xbleschiseashephredx,
      vielen Dank für den Hinweis. Dahingehend hatte ich mich leider falsch informiert und so haben wir es auch direkt berichtigt.
      Vielen Dank nochmal für den Kommentar und Hinweis!

      Bestes…

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