Billy Barfly – V5A1T ::: Review (2019)

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Eine interessante CD erreichte mich vor ein paar Wochen. Und zwar haben mir Billy Barfly ihr neuestes Werk V5A1T zugesandt, und zwar ohne Infoschreiben und sonstwas. Im Netz war auch nicht wirklich was zu recherchieren, außer das es die Band wohl schon etwas länger gibt.

Ich hab zumindest mal ein Video von 2015 gefunden, das zeigt, das sich die Band seit drei Jahren nicht wirklich weiterentwickelt hat:

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Stäbruch Festival

Ja, und dann noch eine nette Anekdotensammlung von den Kollegen vom Music Ghouls zu ihrem Hit (und Rausschmeißer) Kneipe Eden vom zu rezensierenden Album.

Musikalisch bietet das Album relativ simplen und eingängigen Oi!, der Fans von Pöbel & Gesocks ziemlich gut gefallen dürfte. Highlights sind der zweite Song Rock’n’Roll und Bier sowie die nette Coverversion Johnny B. Bade mit verändertem Text, ist ja auch nicht Goode, hatten übrigens auch schon Tankard mal mit Jimmy B. Bad gemacht. Dann gibts n paar ziemlich Banane-Songs mit Splatteranteil Motorsägenmetzger und Kopf verdreht. Liebeslieder können sie auch (Zum allerersten Mal), oder besser nicht. Da sind durchaus einige Berichte aus der Bravo (Macht die das noch?) gehaltvoller…

Und so pendelt das Album zwischen ziemlich guten Songs und ziemlich schlechten Songs, ganz netten Texten und eher peinlichen Texten, sich irgendwo in der Mitte ein. Ein Tipp: Bringt die Lieder früher zum Abschluss, nach dem 50. Refrain wirds dann doch etwas langweilig.

Das Ganze soll am 7. März über KBH Records erschienen sein, aber auch über das Label konnte ich nix herausfinden. Ist wohl alles eher so als Demo zu werten. Das Album gibts jedenfalls auf Spotify, den Vorgänger Haare ab bei Amazon. Was die  Hardcove-Version angeht: ich hab Kopie-Nr.10 im vermutlich selbstgezeichneten DVD-Cover…

1. Gnadenlos
2. Rock’n’Roll und Bier
3. Wasser marsch!
4. Was ich will
5. Vespa 50
6. Zum allerersten Mal
7. Getrocknete Tränen
8. Kopf verdreht
9. Jenny
10. Motorsägenmetzger
11. Johnny B. Bade
12. Kneipe Eden

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

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