The Offenders - Class of Nations (2019)
The Offenders - Class Of Nations (2019, Cover by SBÄM)
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Nuclear Blast

The Offenders aus Italien (und Berlin) sind zurück. Und haben sich neu erfunden. Und das auf ihrem achten Studioalbum. Natürlich ist auch auf diesem Album ihr Hooligan Reggae (im Prinzip Offbeat-Ska und Two Tone) zu hören, aber auf diesem Album öffnet sich die Band auch mehr dem Folk- und dem Streetpunk. Ganz ähnlich wie bei den Real McKenzies und den Dropkick Murphys werden nun auch stilfremde Instrumente in die Msuik eingebaut. So ist nun auch eine Mandoline zu hören. Dadurch gerät das Album sehr abwechslungsreich und unterscheidet sich von den bisherigen Alben, die (leider) manchmal etwas fad wirkten.

Geblieben sind die kämpferischen, linken, proletarischen Songs, die zur Solidarität aufrufen. So fordert Marché beispielsweise zur Organisierung der linken Kräfte gegen die wiedererstarkte neue Rechte auf. Der erste Song Rose Thorn, der in Zusammenarbeit mit Rumjacks-Sänger Frankie McLaughlin entstand, ist eine typische Arbeiterhymne, erinnert ein bisschen an International Noise Conspiracy mit seinem treibenden Rhythmus. Ska-Hymnen wie Chaos FM sind dann wiedre ganz im alten Stil gehalten.

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Auch schön: Der Piratenrhythmus bei Evils Cry Sometimes. Minuspunkte? Das einfallslose Coverartwork sicherlich. Sonst kann ich eigentlich keine finden. Sehr positive Erneuerung! Frischer Wind kurz vor dem 20jährigen Jubiläum!

Das Album ist bereits am 29. November 2019 über Long Beach Records Europe als LP, CD und natürlich digital erschienen.

Tracklist

01. Rose Thorn
02. Chaos FM
03. Evils Cry Sometimes
04. Left Behind
05. Moshpit
06. Marché
07. Obey
08. Spit Your Story
09. Dagger In The Belt
10. SFR
11. Rise and Shine
12. Wind & Flames

- Spotify-Playlist -

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc. nach dessen Einstellung wechselte er mit Max zu AWAY FROM LIFE.

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