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Upfluss – EP ::: Review (2017)

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Upfluss – EP (7″ – Buddy Building Records/LSD im Trinkwasser – 2017)

10 Jahre hat es gebraucht dass Upfluss aus Neunkirchen (gesprochen “Neinkaije“) ihre erste Vinyl veröffentlichen. Ich glaube es gab zwar schon zuvor schon mal ein Tape der Band, aber ganz sicher bin ich mir da gerade auch nicht. Von der Urbesetzung sind nur noch Gitarrist Alex und Sängerin Mira übrig. Bassist Paul spielte einst mit Alex in der deutschen Britpop Band Sir Moron And The Villains. Alex war Bassist, Paul Gitarrist; doch kam Paul ursprünglich als Drummer in die Band. Der Posten wird aber nun vom Dachs nun besetzt. Bandmitglieder sind zum wechseln da, sobald sie aufständig werden, da kennt Mira keine Gnade!

Das Cover wird vom Helden der Stadt, Carl-Ferdinand Stumm geschmückt. Er hatte einst die Stadt aufgebaut und die Mitarbeiter seines Stahlunternehmens geknechtet. Alex wäre gerne Stahlarbeiter geworden, doch leider ist die Hüttenstadt zur Shoppingstadt geworden. Da ihm das nicht passt verflucht er stumm und wünscht sich, dass ihn der Blitz beim scheißen trifft – daher die Anlehnung an das Bad Brains Cover.

Vier Stücke sind auf der Platte. Für mehr hat leider das Geld nicht mehr gereicht. Die Band ist nicht mehr in Neunkirchen ansässig, halb in Mainz und halb in Saarbrücken. Es ist sicherer Stumms Erbe von Aussen zu zerstören. Man scheißt ja nicht da wo man frisst. Die Kampfansage heißt “Alexander heisst Angriff!”. Der 80er Jahre Sound treibt nach vorne!

Bei Kommentarspalte wird endgültig abgerechnet! Aufgrund diverser Facebook Shitstorms beängstigter Ladenbetreiber des Saarpark Centers, die Angst haben ihren Job hinter der Kasse zu verlieren, wenn die Hütte wieder aufgemacht wird, bietet Mira ihnen die Alternative: ab in den Steinbruch!

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Auf der B-Seite wird nun klargemacht, wer das Sagen an der Saar hat! Legst du dich mit Upfluss an, bist du tot! The Ostsaarzorn ain’t nothing to fuck with!

Beim vierten Song wird die Kapelle nostalgisch. Würde Upfluss früher öfters von Proleten angepöbelt aufgrund ihrer “Pöbel und Gesocks” Patches wurde die Sache schnell geklärt. Paul erzählt beim überreichen der Platte ganz cool wie er locker mit einem Ellenbogencheck einen pöbelnden Skin ausgeknockt hat. Damals auf dem “Stadtfest”, da war die Welt eben noch in Ordnung!

Am 25. November spielt die Band im Saarbrücker Karate Klub die Release Show zur Platte. Geh hin wenn du dich traust!

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