Beaten To Death aus Norwegen spielen Grindcore. Also, laut Info die unberechenbare Variante. „Stell dir Nasum, The Dillinger Escape Plan, Mastodon und Mr. Bungle in einem Kampf vor und aus irgendwelchen Gründen haben sie dabei viel zu viel Spaß“ heißt es in eben dieser noch weiter zur Band, dessen Album Vntrve am 23. Oktober 2026 via Mas-Kina Recordings erscheinen wird.
Noch nie oder zu selten von der Band gehört und gelesen. Aber es ist das siebte Studioalbum der Gruppe. Die aus Oslo-stammende Truppe gibt es seit rund 15 Jahren und scheint allergisch gegen die Standardformeln, Trends oder sinniges Entscheidungen treffen zu sein.
Beaten to Death besteht aus Anders Bakke – Vocals, Martin Rygge – Guitar/Backing Vocals, Tommy Hjelm – Guitar/Backing Vocals und Christian “Bartender” Svendsen – Drums. Slosspit beginnt schon ordentlich und auf die Zwölf. Statt der Fear Of Missing Out (FOMO) gibt es im zweiten Song FOBI – Fear Of Being Included. Man merkt sehr schnell den Humor der Band.
Electrocuted By The Sky zeigt, warum Mastodon keine schlechte Referenz ist. Die groovigen Parts könnten durchaus von diesem Act stammen. Allerdings verpackt von Beaten To Death. Der Mittelteil hat etwas von Roots Bloody Roots von Sepultura. In Fångad i en Battle Vest vermengen sie Thrash Metal und Grindcore. The Tolerator beweist: Hier geht es noch wirrer als sowieso schon. Ein Saxophon wird implementiert und auf interessante Weise genutzt. Vorher gibt es noch einen Bass-Drum-Part, der ebenfalls äußerst gelungen ist und auf den Sax-Moment vorbereitet. Ach, eine Hommage an dem One-Hit-Wonder aus Australien namens Live Is Life von Opus gibt es gen Ende des Songs auch noch als Sahnehäubchen.
In Sunburnt Satanist bekommt der Black Metal sein Fett weg. Und die zahlreichen Einflüsse auf diesem Album sind spannend. Death, Panteras Walk, Brutal Truth, Slayer und viele mehr sind hier genannt worden. Black Metal Einflüsse gibt es auch in Fuck The Moon.
(Du er verken Jesus eller Buddha) Du er Ugmod bedeutet auf Deutsch: Du bist weder Jesus noch Buddha – Du bist Ugmod.
Die Platte geht gut nach Vorne und ballert ordentlich. Den Spaß kann ich gut heraushören. Die verschiedenen Einflüsse ebenfalls. 13 Tracks gibt es in nicht mal 27 Minuten. Das kann man jedenfalls mal machen. Auch Vntrve als Titelsong hat einen Saxaphon-Teil bekommen. Ich fass es nicht.
Eine Review zum 2018er Album Agronomicon findest du hier.

















