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Born From Pain

Wieder einmal geht ein grandioses Hardcore/Punk-Jahr zu Ende. Ein Jahr voller Wahnsinns-Veröffentlichungen, genialer Shows und unvergesslicher Festivals! In den kommenden Tagen werden wir Euch deshalb täglich unsere persönlichen Höhepunkte des Jahres vorstellen. Unser Best-Of HC-Punk 2018!

Gleichzeitig dürft Ihr uns bis zum 23. Dezember 2018 Eure Highlights des Jahres in unserer Leserumfrage verraten.

Beantwortet hierfür einfach kurz folgende sechs Fragen und gewinnt mit etwas Glück 1 von 3 Überraschungspaketen im Sachwert von über 100 Euro! Die Ergebnisse der Umfrage präsentieren wir Euch dann im Januar 2019.

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Brellos Hardcore-Punk Highlights 2018

Und schon wieder Dezember, schon wieder Jahresrückblick. Meinen ersten Artikel für AWAY FROM LIFE habe ich 2016 geschrieben. Seitdem schreibe ich immer mal wieder Reviews, führe Interviews und habe mich vor allem in den letzten zwei Jahren bei den Platten der Woche eingebracht, was ich aus Zeitgründen mittlerweile leider ablegen musste. Die Chance meinen Senf zum Punk- und Hardcorejahr 2018 abzugeben lasse ich mir aber nicht entgehen:

Alben des Jahres

The Baboon Show – Radio Rebelde (Kidnap Music)

Auf kein Album hatte ich mich in diesem Jahr so gefreut wie auf Radio Rebelde von The Baboon Show. Kein Wunder! Mit der The World Is Bigger Than You hatten die Schwed*innen 2016 hohe Maßstäbe gesetzt! So ganz kommt Radio Rebelde in meinen Augen an die Vorgängerscheibe nicht ran, aber außer sich selbst muss The Baboon Show auch 2018 keine große Konkurrenz fürchten. Radio Rebelde ist von Vorne bis Hinten eine außerordentliche Punkscheibe und zeigt, dass auch 2018 noch große Punkhits geschrieben werden!

Vizediktator – Kinder der Revolution (Sportklub Rotter Damm (SKRD))

Eine andere Band, die in meinen Augen in 2018 Maßstäbe, vor allem für deutschsprachigen Indie und Punk gesetzt hat, ist Vizediktator. Mit Kinder der Revolution veröffentlichten die Berliner im Frühjahr ihr Debütalbum und enttäuschen zu keiner Sekunde! Textlich und atmosphärisch kann Vizediktator 2018 wohl kaum eine Band das Wasser reichen. Große Liebe dafür!

Malm – Kollaps

Während The Baboon Show und Vizediktator 2018 wohl aus allen Anlagen der Punk- und Hardcorerepublik schallten gibt es auch noch die unbekannteren Perlen, die leider viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Eine davon ist die neue Malm-Scheibe Kollaps. Brachial, kompromisslos und ungestüm zimmert die Würzburger Noise-Dampfwalze seit mittlerweile 20 Jahren Wuthymne um Wuthymne und – da soll nochmal jemand über alte Hunde und neue Tricks lästern – liefern mit Kollaps ihr bisher bestes Album ab! Hört da dringend mal rein!

Newcomer des Jahres

maffai – maffai

Nein, nicht der Peter! Der Daniel, der Jan, der Mike und der Simon, das sind maffai. Sehr kalter, sehr eingängiger, sehr hymnischer Indie-Post-Punk aus Nürnberg bzw. Würzburg, von dem man in Zukunft hoffentlich noch einiges hören wird! Mit ihrer selbstbetitelten 4 Song-EP hat das Quartett auf jeden Fall schon mal ordentlich abgeliefert!

(leider nicht auf der EP)

Shows des Jahres

The Good the Bad an the Zugly am 30. August 2018 im Molotow, Hamburg

Ach, was hatte ich mich auf dieses Konzert gefreut! Und dann kurz vorher die „Schreckensmeldung“: Der Sänger von The Good, The Bad And The Zugly steigt als neuer Sänger bei Kvelertak ein! Eigentlich eine positive Meldung, aber was bedeutet das für seine Erstband? Vorerst wohl glücklicherweise nichts.
Zumindest im Sommer lieferten die Norweger nochmal ordentlich ab auf der Bühne. Von vorne bis hinten eine energiegeladene Show und niemand sah jemals so böse aus, obwohl er sich gerade eine komplette Dose Glitzer über den schweißglänzenden Körper geschüttet hat! Das war was! Ich sag’s euch!
Vor lauter Begeisterung habe ich sogar vergessen ein Foto zu schießen! Glitzer über mein Haupt!

Comeback des Jahres

Er ist wieder da. Der gruselige, leicht übergriffige Onkel aus der Hölle Norwegens. Hank van Hell versucht sich nach Jahren zweifelhafter Projekte und Äußerungen und dem ich weiß nicht wie vielten Heroinentzug endlich wieder an dem was er kann! Und das funktioniert besser als gedacht! Mit seiner Soloplatte Egomania liefert Hank in meinen Augen die besten Turbonegro-Songs seit der Party Animals. Und bis jetzt hält er sich damit sehr wacker! Ich nehme ihm dabei auch voll ab, dass er nicht versucht in den Gewässern seiner alten Band Turbonegro zu fischen. Er tut einfach das, was er am besten kann: Eine Bande verrückter Rock- und Punkmusiker anführen! Das Album ist äußerst solide, die Liveshows grandios und zumindest seinem Instagram-Profil nach zu urteilen hat er dabei auch selbst ordentlich Spaß!
Ob er das Niveau halten kann bleibt fraglich. Aber zumindest für den Herbst 2018 war es schön Onkel Hank wieder zurückzuhaben!

Enttäuschung des Jahres

Ich habe mich letztes Jahr schon darüber ausgelassen und möchte es dieses Jahr nicht noch weiter ausdiskutieren. Aber es muss gesagt werden: Die neue Turbonegro-Scheibe hat mich maßlos enttäuscht!
In meinen Augen der schlechte Versuch eine Van Halen, Kiss und AC/DC – Coverband aufzustellen. Nur waren Turbonegro nie Van Halen sondern sind und bleiben Turbonegro.
Ich gönne es jedem, der Rock’n’Roll Machine mag! Aber für mich ist das nichts Halbes und nichts Ganzes. Schade! Und damit ist das Thema für mich jetzt auch endlich mal durch.

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Bulseye

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