- Werbung -
Scheisse Minnelli

Da ist es, das erste Soloalbum von Billy Graziadei, der vor allem durch Biohazard bekannt ist. Manche werden sagen, dass der Name BillyBio nicht sonderlich einfallsreich ist, andere hingegen sehen es hingegen mit Sicherheit als ein klares Statement.

Feed the Fire heißt die erste Soloveröffentlichung und ich höre mir die Platte mit gemischten Gefühlen an, da ich beim Hören doch immer die letzte EP von Billy‘s Nebenprojekt Powerflo im Kopf habe, die ich eben nicht so gut fand.

Die gemischten Gefühle weichen allerdings schon nach den ersten Tönen des Openers Freedom’s Never Free, die gleichzeitig auch die erste Single des Albums ist / war. Definitiv ein Song nach meinem Geschmack!

Der Song geht richtig nach vorne und gibt einen Vorgeschmack auf das was uns auf Feed The Fire erwartet. Billy hat die Songs selbst geschrieben und auch abgemischt. Mit seiner rauen, kräftigen Stimme verleiht er den Tracks den nötigen Druck. Die Riffs sind dabei ganz typisch Billy und die Songs strotzen vor Energie. Es werden Einflüsse und Elemente aus Punk, Hardcore, Metall und Hip-Hop gekonnt miteinander verknüpft – Ergebnis ist ein wirklich klasse Album.

Die Songs gefallen mir allesamt richtig gut! Die Highlights auf dem Album sind neben dem oben als Video zu sehenden Freedom’s Never Free nicht an einer Hand aufzuzählen. Von dem eher melodiösen Titeltrack Feed The Fire, über den tanzbaren, zum mitgröhlen einladenden Generation Z oder der Hymne STFU, geht es über Untruth, das sich durch einen durchgängigen Sprechgesang mit schönem Chorus im Refrain hervorhebt, bis hin zu Enemy das nochmal das Tanzbein oder wahlweise die Stimmbänder schwingen lässt.

With BILLYBIO, it’s 100% me. No influence from anyone else. This is who I am and what I’ve become. I’m a product of everyone I’ve met, talked with, shared my stories with…and a bit of their stories as well.

Feed The Fire erscheint am 30. November 2018 über AFM Records und beinhaltet 13 Nummern, die ganz streng genommen eigentlich „nur“ 12 sind, da Remedy als Intro zum Song Sodality zu sehen ist.

Tracklist:

1. Freedom’s Never Free
2. Feed The Fire
3. No Apologies, No Regrets
4. Generation Z
5. Sick And Tired
6. Remedy
7. Sodality
8. Rise And Slay
9. STFU
10. Trepidation
11. Untruth
12. Enemy
13. Disaffected World

Demons Run Amok - Fest

Beitrag kommentieren

Kommentar eingeben
Name eingeben