Blenden – s/t ::: Review (2018)

1

Auf Blenden wurde ich aufmerksam, weil sie in irgendeiner Form aus DDP (Der Dicke Polizist) hervorgegangen sind. Naja, hervorgegangen ist vielleicht das falsche Wort, aber zumindest hat der Bassist vorher bei DDP gespielt, von denen ich immer total begeistert war. Jetzt stellt sich die Frage, ob Blenden auf einem Niveau mit DDP sind?

Die Frage kann man so nicht beantworten, da die Musik doch sehr unterschiedlich ist. Blenden setzen mehr auf deutschen Indie-Punk, der sehr poppig angehaucht ist. Man stelle sich Turbostaat mit etwas fröhlicherer Musik und bildlicheren Texten vor – so ungefähr klingt die Band.

- Werbung -
HC-Punk-Umfrage

Die sechs Lieder laufen in Einem durch ohne Tiefpunkte. Herausstechen tun vor allem die Songs Für immer und Flimmern, die vor allem durch ihre lockere Art überzeugen. Gerade live dürfte das cool werden, weswegen ich auch sehr gespannt auf einen Auftritt z.B. beim Ruhrpott Rodeo bin. Es fehlt allerdings noch das gewisse Etwas, was Blenden gegenüber anderen Indie-Bands abhebt.

Credits: Lichtbildbude / Blenden

Insgesamt eine nette Debüt-EP, der noch etwas der Biss fehlt, um komplett zu überzeugen. Für Turbostaat- oder Madsen-Fans und Leute, die auf entspannten Indie-Punk mit einer dicken Portion Pop stehen, aber durchaus zu empfehlen.

Blenden erscheint am 13. April 2018 bei Retter des Rock Records.

- Werbung -
Demons Run Amok
 

1 Kommentar

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein