Das Backstage München lud wieder zum alljährlichen Free and Easy Festival – zwei Wochen mit täglichen Shows aus allen möglichen musikalischen Stilrichtungen und abwechslungsreichem Rahmenprogramm. Der besondere Clou: es wird kein Eintritt verlangt. Über Supporter-Tickets kann man sich den Einlass sichern und diese wunderbare Location zudem unterstützen.
Am letzten Samstag dieser Serie, dem 8. August 2026, stand im Werk ein Line-up auf dem Plan, das Härte versprach, einhielt und zudem zu überraschen wusste. Als Headliner des Abends sorgten Stick To Your Guns für volles Haus. Unterstützt wurden diese von der Münchner Metal/Harcore Formation Drøver, der Experimental Progressive Metal Truppe Benthos aus Italien und dem Progressive Metal Sound der Kanadier von Protest The Hero.
Jule hat sich in den Fotograben und in die Menge begeben um den Abend fotografisch festzuhalten. Wahrlich ein Wunder, dass die Kamera bei der Hitze noch mitgemacht hat. Und weil ich eh auch da war, kommen von mir ein paar Worte zu diesem Samstagabend.
Drøver
Die Metal/Harcore Band aus München hat das Zeug noch richtig groß rauszukommen. Sie lieferten aggressive Riffs, kompromisslose Breakdowns, Spielfreude, Energie und klare Haltung – und eine starke Münchner Fanbase.
Benthos
Die italienische Progressive Metal Band mit Zusatz „experimentell“ war meine Überraschung des Abends. Musikalisch auf wirklich hohem Niveau unterwegs. Die Show war ein Wechsel zwischen chaotischen, extremen Passagen und atmosphärischen, fast verträumten Parts.
Protest The Hero
Die Menge hat es definitiv gefeiert, aber es war leider nicht so mein Ding. Die Kanadier sind mit ihrem Progressive Metal schon lange unterwegs und viele Konzertbesucher waren an diesem Abend sicher auch wegen dieser Band am Start.
Stick To Your Guns
Das Publikum im vollgepackten Werk war auf alle Fälle in Bewegung und happy. Doch war es nicht die beste und nicht die schlechteste Show, die ich von Stick To Your Guns gesehen habe. Sie wirkten etwas müde und dennoch haben sie eine solide Performance abgeliefert. Vielleicht war es auch ein wenig Kräfte schonen für den folgenden Abend in Stuttgart zur Disobedient Anniversary Show.
































































































































































































































