Mit Downeast Hardcore: Stories From The Kave ist eine Dokumentation erschienen, die die Geschichte einer dieser Szenen erzählt – und die von Kathy Findlay, einer Frau, die für die Jugendlichen in Bucksport, Maine, etwas auf die Beine stellte.
Bucksport liegt etwa vier Stunden nördlich von Boston; nah genug, damit die Jugendlichen Anfang der 2000er Jahre mitbekamen, was in der Szene vor sich ging. Dennoch gab es genügend Jugendliche mit einer Leidenschaft für Hardcore, die sich zusammenschlossen, gemeinsam zu Konzerten fuhren, Bands gründeten und schließlich Kontakt zu Findlay aufnahmen – der Frau, die später ihren eigenen Club, The Kave, betrieb.
Von 2003 bis 2016 entwickelte sich The Kave zu einem Epizentrum für Metal und Hardcore im Norden Neuenglands. Ricky Leighton besuchte seinerzeit Konzerte im „Kave“, was für ihn eine wichtige und prägende Erfahrung darstellte. Nun, im Jahr 2026, möchte er die Geschichte von Kathy, dem „Kave“ und den zahlreichen Bands und Persönlichkeiten erzählen, die dort im Laufe der Jahre ein und aus gingen.
Kathy Findlay, eine Ergotherapeutin, erschaffte einen Veranstaltungsort für lokale Hardcore-Konzerte, aber auch einen Rückzugsorte, in dem Teenager Akzeptanz, lebenslange Freundschaften und ein Gefühl der Zugehörigkeit fanden. Durch persönliche Interviews und jahrzehntelanges Archivmaterial zeigt der Film, wie das Mitgefühl und der unerschütterliche Glaube einer Frau an ihre Mitmenschen unzählige Leben veränderten – und beweist, dass die größte Wirkung manchmal ganz einfach damit beginnt, die eigene Tür zu öffnen.
Die Dokumentation ist mit Mitgliedern von Agnostic Front, Colin of Arabia, Full Blown Chaos, Slapshot, Cruel Hand, Outbreak, Risk und 100 Demons.

















