Platten der Woche mit THE GOOD THE BAD AND THE ZUGLY und KVELERTAK

Norwegische Härte

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Dead Serious Recordings

In der Kategorie Platten der Woche stellen wir – das sind Jule, Fischi, Tobi und Brello – euch jeden Freitag ein paar Scheiben vor, die uns ganz besonders am Herzen liegen. Egal ob Klassiker oder Underground, ob Deutschpunk oder Post-Hardcore, Hauptsache es gefällt!

Es ist zwar schon Ende März, aber der Jahresanfang zieht sich doch sehr. Gefühlt ist es immer noch Winter. Wobei Winter und Herbst irgendwie mittlerweile das selbe sind. Alles grau, alles kalt und es passiert auch nicht wirklich viel. Das nehme ich diese Woche zum Anlass uns musikalische Unterstützung von Bands zu holen, die sich mit langen Wintern auskennen. Es geht mal wieder um norwegische Bands, genauer gesagt um The Good The Bad and The Zugly und Kvelertak.

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The Good The Bad and The Zugly – Misanthropical House

Noch gar nicht so lange draußen, aber in aller Munde ist das aktuelle Album von The Good The Bad and The Zugly. Misanthropical House ist ein ordentliches Brett aus Punkrock, Punk’n’Roll und Hardcore. Die Scheibe wird gerade von ziemlich vielen Leuten hart abgefeiert. Und das Zurecht. Die Platte hat sich für mich schon jetzt zu einem kleinen Instant-Classic gemausert. Instrumental sehr abwechslungsreich und treibend. Und auch textlich bringt die Platte so einiges mit sich. Kleine Kostprobe gefällig? Mit Zeilen wie

„I used to wear a Gorilla Biscuits-
T-shirt but I have to admit I know nothing about them“

wird in Songs wie I Lied about Being a Hardcore Man schon mal gegen Pseudotum in der eigenen Szene geschossen. Und die Eröffnungssätze von Vik Bak Meg Satan haben sich mir ab dem ersten Hören ins Gedächtnis gebrannt.

Genau die richtige Mischung aus aggressiv und melodiös um graue Tage zu überstehen.

https://www.youtube.com/watch?v=vTqjQWCY9IA&list=PLl9UL6IQLkyJlUq_8C0rklXOT4Oo1tiyw

Die ausfühlriche Review von Max findet ihr hier.

Kvelertak – Meir

Und wenn gar nichts mehr hilft, packt man einfach noch eine Schippe drauf. Man kann Norwegen eben nicht ohne Black Metal buchstabieren. Kvelertak, norwegisch für Würgegriff und eine Band, die sich wegen ihrer gewaltigen Gitarrenwände zumindest in der Stonerszene zu einer der ganz großen Nummern unserer Zeit gemausert hat, die aber mit ihren ersten beiden Alben mindestens genauso sehr im Punk und Hardcore zuhause ist.

Gerade auf ihrem zweiten Album Meir vermischen die Norweger Hardcore, Punk’n’Roll und Black Metal zu gewaltigen Songs, denen es wirklich an nichts mangelt. Da kann es noch nicht einmal stören, dass man kein Wort versteht, sofern man keinen Norwegisch-Kurs belegt hat.

 

 

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