Satanic Surfers Cover Back from Hell

Es hätte wohl keinen passenderen Titel für dieses Album geben können. Back From Hell – nach 13 Jahren das erste Studioalbum der fünf Schweden. Der letzte Longplayer von Satanic Surfers stammte mit Taste The Poison aus dem Jahr 2005. Nachdem die Band danach zwischenzeitlich Ihr Auflösung bekanntgab feierte man 2014 auf dem Resurrection Festival zumindest schon mal auf der Bühne ein erstes Comeback.

Satanic Surfers – Photo by Krousky Peutebatre-pictures

Die ersten beiden Songs des neuen Albums The Ursurper (erschien auch als 7″ Single mit dem Bonus Track Skate, Don’t Care! – war bereits vor dem Erscheinen ausverkauft!) und Catch My Breath wurden ja bereits vorab veröffentlicht und zeigten schon mal den Weg den dieses Album einschlagen wird. Nachdem die Band ja bei den letzten Veröffentlichungen das Tempo etwas gedrosselt hatte stehen die Schweden nun wieder für den Sound, der sie bekannt gemacht hat. Uptempo-Nummern, teuflische Gitarrensolos, gewaltige Riffs und viele groovige Tempowechsel – alles auf technisch höchsten Niveau. Es gibt wohl kaum eine Band die bei diesem Tempo so sauber mit ihren Instrumenten arbeitet wie Satanic Surfers. Skate-Punk in Perfektion.

Ich persönlich hatte einige Durchläufe gebraucht um mich mit dem neuen Material anzufreunden. Zu gleich bin ich aber auch ein großer Fan von Alben deren Qualität sich erst nach und nach entwickelt. Und genau das tut Back From Hell – zu jeder Zeit auf dem Gaspedal stehend weiß man nie welche Wendung das Lied in der nächsten Sekunde bekommt.

Die zehn neuen Tracks knüpfen nahtlos an alte Zeiten wie Hero Of Our Time (1995), 666 Motor Inn (1997) und Going Nowhere Fast (1999) an. Einen Ausfall sucht man definitiv vergeblich – Lieder wie Ain´t No Ripper, Paying Tribute oder All Gone To Shit sind einfach zu stark. In Self-Medication hört man den mehrstimmigen Background Refrain der so typisch ist für schwedische Melodic-Punk Bands. Das Instrumental Pato Loco leitet dann den Titeltrack Back From Hell ein, mit dem man standesgemäß und furios dieses Album beendet.
Mein Favorit ist das über vierminütig groovende Madhouse in dem die Mannen um Sänger Rodrigo Alfaro all Ihre Qualität unter Beweis stellen.

Trotz einiger Besetzungswechsel in den letzten Jahren bietet Back From Hell den unverkennbaren Satanic Surfers Sound. Ganz besonders Schlagzeuger Stefan Larsson der seit 2014 in der Band ist macht hier einen unfassbar guten Job. Bleibt nur noch zu sagen, dieses Album macht richtig Laune und man fühlt sich wieder wie in alten Zeiten!

Diese Beitrag stammt aus dem Doppelreview „Sweden Strikes Back! SATANIC SURFERS & NO FUN AT ALL – ihre neuen Alben im Review“

Man darf gespannt sein wie vor allem die neuen Songs live, wenn die Band zu uns auf Tour kommt, ankommen.
Wir freuen uns tierisch !

Hier die Termine :

31.10.2018 DE / Kiel / Die Pumpe
01.11.2018 DE / Berlin / SO36
02.11.2018 DE / Köln / Helios37
03.11.2018 DE / Frankfurt / Das Bett
04.11.2018 DE / Hamburg / Knust

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