Die Seattle-Punks The Drowns präsentieren das Lyric-Video zu ihrer neuen Single Have a Heart. Der Song ist der zweite Vorbote des kommenden Albums Harsh Reality, das am 18. September 2026 über Pirates Press Records erscheint.
Mitgefühl statt leerer Parolen
Have a Heart steht in der Tradition politischer Punkbands wie The Clash oder Stiff Little Fingers. Statt bloßer Parolen rücken The Drowns jedoch die Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt. In einer Zeit, in der Mitgefühl immer seltener zu werden scheint, appelliert Sänger und Bassist Andy Wylie im Refrain:
I’m sure that we could change it all if we only had a heart.
Das Lyric-Video wurde von Brian Lewis von Digital Decay Films gedreht und geschnitten. Darin verarbeitet er die Originalillustrationen von Malwina Siedlecka von Old School Design. Have a Heart ist mittlerweile auf allen gängigen Streamingplattformen sowie über Bandcamp verfügbar.
Zuvor hatte die Band bereits Relentless als erste Single veröffentlicht. Der Titel könnte zwar problemlos auf das intensive Tourleben von The Drowns anspielen, behandelt jedoch ein deutlich ernsteres Thema: den zunehmenden Druck des Kapitalismus auf arbeitende Menschen und die psychischen Folgen eines Lebens, in dem trotz harter Arbeit immer weniger zum Leben bleibt. Das dazugehörige Musikvideo besteht aus persönlichen Aufnahmen der Band, die während ihrer Tourneen entstanden sind.
Neues Album von Bill Stevenson produziert
Harsh Reality umfasst insgesamt 13 neue Songs und wurde von Punklegende Bill Stevenson von Descendents und Black Flag im Blasting Room in Fort Collins produziert. Für den Mix war Jason Livermore verantwortlich, der unter anderem durch seine Arbeit mit Teenage Bottlerocket bekannt ist.
Rev Peters, Andy Wylie und Schlagzeuger Jake Margolis spielten den Großteil des Albums selbst ein. Unterstützung erhielten sie von Rise-Against-Gitarrist Zach Blair, der zusätzliche Gitarren für Vengeance beisteuerte. Matt Hensley von Flogging Molly ist auf 3rd & Pike am Akkordeon zu hören.

Musikalisch verbindet das Album die verschiedenen Einflüsse der bisherigen Veröffentlichungen von The Drowns mit kompaktem, melodischem Punkrock. Gleichzeitig bleibt die Band ihrer politischen Haltung treu: Harsh Reality ist ein kompromissloses Punkalbum über soziale Ungleichheit, psychische Belastungen und das Leben in schwierigen Zeiten.
Das Album kann bereits über Pirates Press Records auf CD und in verschiedenen Vinylvarianten vorbestellt werden. In Europa ist es außerdem über Coretex Records erhältlich, darunter eine auf 100 Exemplare limitierte goldene Vinylversion. Fans in Großbritannien können über Plastic Head Megastore bestellen.
Harsh Reality

Tracklist
- Always A Bastard
- Have A Heart
- Relentless
- Hellish Tattoo
- Let’s Start A Cult
- Strangled Voices
- 3rd & Pike
- Burn The Page
- Vengeance
- Death Of The Optimist
- Tried To Love You
- Tender Hooks
- No Better
The Drowns auf Tour
Im September spielen The Drowns zunächst mehrere Konzerte im Nordwesten der USA. Anschließend kehrt die Band nach Europa zurück: Im Oktober stehen gemeinsame Shows mit The Bones und Murphy’s Law an, bevor im November eine Tour durch Großbritannien mit Sheer Terror folgt.
Pacific Northwest
16.09.2026 – Spokane, WA – The Big Dipper
17.09.2026 – Yakima, WA – Bearded Monkey Music
18.09.2026 – Springfield, OR – Richard E. Wildish Community Theater
19.09.2026 – Portland, OR – Dante’s
20.09.2026 – Seattle, WA – Clock Out Lounge
Mit The Bones und Murphy’s Law
23.10.2026 – Hamburg, DE – Kaiserkeller/Hamburger Musik Club
24.10.2026 – Essen, DE – Turock
25.10.2026 – Drachten, NL – Poppodium Iduna
26.10.2026 – Kortrijk, BE – De Verlichte Geest
28.10.2026 – Winterthur, CH – Gaswerk
29.10.2026 – Schweinfurt, DE – Kulturhaus Stattbahnhof
30.10.2026 – Wien, AT – Szene Wien
31.10.2026 – Prag, CZ – Rock Café
Mit Sheer Terror
02.11.2026 – London, UK – New Cross Inn
03.11.2026 – Huddersfield, UK – The Parish
05.11.2026 – Nuneaton, UK – Queens Hall
06.11.2026 – Newport, UK – The Cab
08.11.2026 – Stockport, UK – Holy Diver
09.11.2026 – Portsmouth, UK – Kola


















