Tear Up, Tear Down – das Erstlingswerk des Quartetts aus Nürnberg. The Lovebites bespielen die Bühnen der Nation seit nun ca. 5 Jahren, nun wurde es offensichtlich Zeit für ein vollwertiges Album. Dabei herausgekommen ist ein sehr rumpeliges Punk-Album, das sich mal mehr, mal weniger am Subgenre des Pop-Punks bedient.
Auf Rhythmen und angenehmen Gesang wird bisweilen ebenso verzichtet wie auf große Experimente. Man hört Tear Up, Tear Down sehr deutlich die typischen Schwächen eines Erstlingswerks an. Die Richtung von The Lovebites ist deutlich zu erkennen, nur hapert es an einer gelungenen Umsetzung.
Das Engagement der Band ist durchaus zu loben, auch die Stoizität, mit der sie ihren Sound seit der Gründung konsequent verfolgen. Nur so wirklich zündet die Platte leider nicht. Lost – um ausnahmsweise mal einen Track zu nennen – ist dabei als Highlight der Platte festzuhalten. Da ist noch Luft nach oben, sei es beim Gesang oder der Musik. Gerade im sehr starken Labelsortiment von Monster Zero Records wirken The Lovebites etwas verloren.
Tear Up, Tear Down ist bereits erschienen und auf Vinyl sowie digital erhältlich.
Tracklist
- Nightmare
- Personal Summer
- Why
- Bloody Days
- Remember Me
- Lifetime Sucker
- Back To My Dreams
- No Time
- Lost
- To-Do List

















