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AWAY FROM LIFE Streets

The Real McKenzies feiern in diesem Jahr mit ihrer Gründung im Jahr 1992 ihr 25-jähriges Bandbestehen. Im Frühjahr veröffentlichten die Kanadier pünktlich zum Jubiläum ihr neues Album Two Devils will Talk.

Wir hatten The Real McKenzies Legende Paul McKenzie, Aspy Luison (Dudelsack) und Andrew Peterson (Gitarre) auf dem Punk Rock Holiday vor ihrem Auftritt im Interview, indem wir die Band ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern ließen.

Interview mit The Real McKenzies

The Real McKenzies

AFL: Zuerst einmal: Herzlichen Glückwunsch zum 25-jährigen Jubiläum. Können wir uns auf weitere 25 Jahre freuen?

Paul: Um deine Frage zu beantworten: Ja und danke. Wir freuen uns auf die nächsten 25 Jahre geilen Celtic Rock’n’Roll.

AFL: Erzählt mal für unsere neuen Leser ein bisschen etwas über die Band, eine kurze Biografie. Wo ihr herkommt, wer welches Instrument spielt, wie lange es euch so gibt, wie viele Alben ihr aufgenommen habt.

Paul: Die Band entstand in Vancouver, British Columbia in Kanada vor 25 Jahren. Über die Jahre hatten wir viele Line-Up Änderungen, weil die Leute heutzutage natürlich Berufe, Familie und so Zeug haben wollen. Das aktuelle Line-Up ist Aspy Luison am Dudelsack…

AFL: Aspy, wie lange spielst du schon bei den McKenzies?

Aspy: Ich bin jetzt seit 6 Jahren dabei.

Paul: Dann haben wir Dan Stenning am Schlazeug, außerdem Dan Garrison an der Gitarre, dazu Andrew Peterson auch an der Gitarre. Insgesamt sind wir zu sechst.

TRM: Aus dem Hintergrund gerufen: Troy Zack am Bass

Paul: Natürlich, Troy Zack am Bass.

AFL: Gibt es eine Person aus der Hardcore- und Punk-Szene, die euch besonders beeinflusst hat?

Paul: Ja, die MC5 haben mich stark beeinflusst, ich denke die könnte man für eine Hardcore-Band halten, also würde ich sagen die MC5.

AFL: Erinnert ihr euch an die erste Hardcore/Punk-Scheibe die ihr hattet und besitzt ihr die immer noch?

Paul: Ja, aber die ist nicht so sehr Hardcore. Das ist Dury & The Blockheads, ich hab die immer noch.

AFL: Eurer Meinung nach, wer sind die Top 3 einflussreichsten Leute im Hardcore- und Punk-Bereich heutzutage?

Paul: Oh da bin ich mir nicht sicher, wir sind halt immer auf Tour. Ich komme nicht viel dazu der Szene zu folgen. Naja, wer spielt denn heute?

(Aus dem Hintergrund, Mitglieder von THE REAL MCKENZIES und AFL rufen Pennywise)

Paul: Sind die Hardcore oder Punk? (Eine große Diskussion folgt unter allen Beteiligten. Man einigt sich darauf, dass Pennywise mehr Punk als Hardcore sind)

The Real McKenzies – Photo by Kitt Woodland

AFL: Was ist eurer Meinung nach der Unterschied zwischen Hardcore und Punk?

Aspy: Ich denke an sich sind es der Gesang, das Tempo des Schlagzeugs und der Musik. Ich denke, dass Hardcore langsamer ist aber mehr Power hat und […]

A.P.: Jeder den du fragst wird dir eine andere Antwort geben. Zu den einflussreichen Persönlichkeiten in der Szene: Vielleicht nicht so sehr Hardcore aber Punk Rock. Ich würde sagen die Jungs von Pennywise, Bad Religion und NOFX, die jeweils schon jahrelang dabei sind. Davor gab es UK-Bands, die mit Punk Rock angefangen haben. Ich meine –  Aspy würde dir fünf andere Bands nennen.

Aspy: Ich würde GBH als old-school und Lagwagon als neuere Band nennen.

A.P.: Man kann nicht einfach drei nennen.

AFL: Oder gibt es eine Rock-Band die euch beeinflusst?

Paul: Sind DOA Hardcore?

Alle anderen: Ja klar.

A.P. : Motörhead?

Paul: Ich hoffe ich schaffs’ bis 70.

A.P.: Was ist die nächste Frage? Wir können nicht alle Personen aus Punk Rock und Hardcore aufzählen.

AFL: Gab es eine Show die ihr verpasst habt und heute noch angepisst seid? Wer hat gespielt und wo war das?

Paul: Ich wünschte ich hätte JJ Keahl und Ian Dury sehen können bevor sie gestorben sind. Da gibt es viele Shows die ich mir gewünscht hätte.

AFL: Habt ihr einem Lieblingsclub?

Aspy: [Atmet stark aus und denkt nach] Clubs und Locations also?

Paul: Ich mag den Club in dem wir in München gespielt haben, wie heißt der gleich nochmal?

AFL: Backstage?

Paul: Ja genau, stimmt.

AFL: Erinnert ihr euch an die erste Show die ihr mit den McKenzies gespielt habt und gibt es den Laden noch?

Paul: Nö.

TRM: Auf jeden Fall 1992.

Paul: Stimmt, das war im Railway Club und der ist seit einer Weile geschlossen, aber ich habe gehört, dass er vielleicht wieder aufmacht. Ich glaube das war unsere erste Show.

AFL: Was war eure persönlich bisher beste Show?

Paul: Die spielen wir heute auf dem Punk Rock Holiday, das wird unsere beste. Die aktuelle Besetzung ist die beste, die wir jemals hatten.

AFL: Ist das euer erstes Mal auf dem Punk Rock Holiday?

Aspy: Nein, wir haben hier schon einmal vor drei oder vier Jahren gespielt.

AFL: Manche andere Band bleiben ein paar Tage hier. Macht ihr das auch?

TRM: Wir müssen morgen leider wieder los.

AFL: Wie wählt ihr aus welche Songs live gespielt werden?

Paul: Wir spielen gerne eine Menge Songs vom neuen Album. Die anderen Songs haben Power und die Leute kennen sie bereits.

AFL: Als nicht mehr die allerjüngsten Herren auf Tour, wie hält man seine Stimme am Leben?

Paul: Finger weg vom Pulver, verdammt noch mal Finger weg vom Pulver.

AFL: Was ist euer Lieblings-Whiskey?

TRM: Nicht der Real McKenzie. (alle lachen)

Paul: Es gibt ein paar McKenzie Scotches, Glen Lord, Lagavulin ist ein anderer gutter, sehr torfig und rauchig. Glenmorangie auch, die benutzen Truthahn-Fässer.

AFL: Andrew was ist dein Favorit?

A.P.: Meiner ist tatsächlich ein Rye aus Kanada namens Fourty Creek. Ich mag verschiedene, aber wenn ich eine Flasche kaufe ist es kanadischer Whiskey.

Aspy: Ich hab keinen Liebling. Ich mische alles mit Cola … also wenn ich einen trinke dann am liebsten Irish Whiskey. Wenn ich mit Cola mische sind alle gut.

AFL: Habt ihr Zeit die Vergnügungen hier am Punk Rock Holiday zu nutzen, zum Beispiel an den Strand zu gehen und andere Bands anschauen?

Paul: Ich schätze nach dem Interview haben wir vielleicht ein bisschen Zeit.

A.P.: Ich denke ich bleibe da und schaue mir bestimmt die anderen Bands an.

AFL: Erzählt uns mal ein paar der Tops und Flops nach 25 Jahren THE REAL MCKENZIES, vielleicht eine lustige Geschichte die auf Tour passiert ist.

Paul: Einmal haben wir in London mit den Misfits gespielt, im Underground in Camden. Einer der Ramones hat mit ihnen gespielt.

AFL: War das C.J. Ramone?

Paul: Nö; Marky war das. Also wenn man London kennt weiß man, dass man auf alles vorbereitet sein muss. Man kann nirgendwo parken, also brauchten die Misfits drei Stunden, um ihr Zeug auszuladen. Marky wollte sein Kit nicht verstauen. Also haben wir unseres vor seinem aufgebaut und hatten ungefähr noch so viel Bühne (Paul deutet mit seinen Armen ca. einen Meter an). Das Publikum fing an mit Sachen nach uns zu werfen, das war bizarr. Dann bekam ich einen Stromschlag. Es war eine gute Show, aber für mich richtig stressig.

AFL: Schätze das beantwortet diese Frage: Was war die beste und schlimmste Band mit der ihr auf Tour wart?

Paul: Da hast du’s.

AFL: Dieses Jahr habt ihr „Two Devils Will Talk“ veröffentlicht. Meiner Meinung nach schneller und härter, voll mit Sing-Alongs und einem tanzbaren Groove. Erzählt uns bitte ein bisschen über den Hintergrund der Songs und die Themen die ihr ansprecht. Besonders der Song „Fuck the Real McKenzies“  – gibt es Streit zwischen euch und Flogging Molly?

A.P.: Du hast die Texte nicht genau genug gelesen Franz.

Aspy: Wir nennen alle Bands von dieser Tour.

Paul: Es ist eigentlich das genaue Gegenteil; es ist nur als guter Spaß gedacht.

A.P.: Wir sind mit all diesen Bands befreundet.

AFL: Könnt ihr ein bisschen über euer Songwriting, die Arbeit im Studio und das Aufnehmen erzählen?

Paul: Naja, zuerst werden die Songs geschrieben, dann proben wir. Wenn wir zufrieden sind gehen wir ins Studio. Den Anfang machen die Band-Aufnahmen. Dieses Mal haben wir viel Zeit und Geld in die Schlagzeug-Aufnahmen und den Sound investiert. Ich finde das hat sich richtig gelohnt. Denn sobald man eine Basis hat, eine gute starke Basis auf die man bauen kann, macht es alles andere deutlich einfacher.

AFL: In einem früheren Gespräch mit Simon hast du erwähnt, dass du eine Freundin aus Würzburg hattest, was zufälligerweise auch die Hauptstadt der Region ist in der Simon und ich leben. Warst du oft in der Stadt, hast ihr noch eine Beziehung zu der Frau und hast du mal in Würzburg gewohnt?

Paul: Ich hab mal in Würzburg gelebt, tatsächlich war der Bürgermeister dort der Vater meiner Ex-Frau. Den mochte ich echt, wir hatten eine Menge Spaß. Ich hab seine Tochter kennengelernt, geheiratet und dann ging alles kaputt als sie 27 wurde. Das war wegen psychischen Problemen, da konnte ich nichts tun. Sie hat sogar eine Zeit lang in Kanada gewohnt. Aber ja, es hat nicht funktioniert.

AFL: Wo hast du die meiste Zeit mit deiner Frau gelebt?

Paul: Ich habe sie mit nach Kanada gebracht. ‘Gewohnt’ habe ich nie wirklich in Würzburg, aber wir waren da oft zu Besuch.

AFL: Die Band ist nach einem Whiskey benannt und das ganze Kilt-Tragen-Ding war anfangs ein Gimmick, stimmt das? Hat sich das über die Jahre geändert, oder ist das immer noch nur für die Show? Bist du, oder ist irgendein Mitglied der Band Teil der Clan-Mackenzie-Society?

Paul: Nein. Als ich das letzte Mal im Scottish Cultural Centre war sagte der Direktor zu mir: “Du ruinierst unsere Musik”, und ich sagte: “Oh siehst du die ganzen Kids da drüben, tja, nachdem du gestorben bist werden diese Kids eure Musik ruinieren.” Das war auch das letzte Mal, dass wir im Scottish Cultural Centre gespielt haben. Es gibt auch Leute die zu unseren Shows kommen, die in der Celtic Society involviert sind. Aber nein, ich bin da kein Mitglied.

AFL:  Können die Band-Mitglieder zum aktuellen Zeitpunkt von der Musik leben.

Paul: Nein.

A.P.: Ja.

Aspy: Naja, teilweise.

A.P. : Ja zu einem gewissen Teil. Manche von uns haben andere Berufe, die man ausüben kann, wenn wir nicht auf Tour sind. Wenn man sparsam und in einem gewissen Rahmen lebt, kann man mit jeder Summe Geld auskommen, also…

AFL: Wollt ihr irgendwelche neueren Bands erwähnen, die wir auschecken sollten?

Paul: Rumjacks und The Roughneck Riot sind gut.

A.P.: Jo, die sind anscheinend hier auch zu Besuch, auch wenn sie nicht spielen.

Paul: [Dreht sich zu seinen Band-Kollegen um und fragt nach weiteren neuen Bands]

A.P.: Pears, unsere Label-Kollegen auf Fat [Fat Wreck Chords]

Aspy: Pears, die sind ziemlich bekannt.

A.P.: Ja, aber immer noch ziemlich neu.

Aspy: The Reagan Cowboys

A.P.: Aspy, die Reagan Cowboys gibt es schon seit Jahren, die sind aus Edmonton, Alberta, Kanada.

Aspy: Ok gut, aber keiner kennt sie.

AFL: Habt ihr drei Erfolgstipps für aufstrebende Bands parat?

Paul: Finger weg vom Pulver. Verdammt noch mal Finger weg vom Pulver.

A.P.: Tipp Nummer 2 für aufstrebende Bands: Tourt euch den Arsch ab. Seid so viel wie möglich auf Tour.

Paul: Und geht so schnell wie möglich ins Studio, haut eure Musik raus und spielt sie live.

AFL: Die deutsche Hardcore-Band Wolf Down war vor kurzem Teil eines Outings, woraufhin sich die Band auflöste. Ein Teil der Band wurde der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Seht ihr in der Punk-, Hardcore- oder Celtic Rock-Szene ein Sexismus-Problem?

Paul: Ich habe das über die Jahre passieren sehen. Frauen gehen in den Mosh Pit und werden ausgenutzt, begrabscht und sowas. Ich war nie Teil von sowas. Ich habe noch nicht einmal darüber nachgedacht, einem Menschen so etwas anzutun, aber ich habe es gesehen. Ich habe auch Typen gesehen, die für etwas Ärger bekommen haben, dass sie nicht getan haben. Es ist ein zweischneidiges Schwert. Menschen sollten sich einfach mehr gegenseitig respektieren.

AFL: Wie ist die Hardcore und Punk Rock Szene in Kanada? Große Bands wie Comeback Kid sind scheinbar viel in den USA, Europa und überall sonst auf Tour, nur nicht in Kanada. Wieso ist das so? Dort scheint es auch nicht allzu viele Festivals zu geben?

Paul: Kanada ist hart für Touren. Das Land ist riesig. Auf dem Level verdienst du nicht viel Geld. Du gibst so viel für Sprit aus und alles ist richtig teuer.

A.P.: Es gibt ca. 35 Millionen Menschen über das ganze Land verteilt.

AFL: Soweit wir wissen verlangt die Kanadische Regierung strenge Regeln und Abgaben von ausländischen Bands die in Kanada auf Tour sind.

Paul: Es gibt eine hohe Gebühr für Bands, pro Show.

A.P.: Dasselbe gilt für die USA und das Vereinigte Königreich. Europa ist dagegen echt gut für Touren. Die Städte liegen näher zusammen, die Bevölkerung unterstützt viele verschiedene Arten von Musik.

AFL: In Hinblick auf aktuelle Terroranschläge bei Konzerten, sowie anderen Veranstaltungen in Europa und dem Angriff auf Gary Meskill von Pro-Pain: Habt ihr irgendetwas getan um eure eigene Sicherheit auf Tour zu verbessern?

Paul: Wir passen aufeinander auf. Es ist echt schade, dass ein paar richtig große Konzerte deswegen abgesagt wurde. Das was sie machen ist den Bands Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich persönlich finde das ist reine Feigheit. Auf Kids und Rock’n’Rollern rumzureiten ist feige. Die machen mich so nicht zu ihrem Freund.

A.P.: Man kann wegen diesen Ereignissen nicht aufhören zu touren. Sie sind schädlich für die Gemeinschaft und die Welt. Das wird die Bands nicht davon abhalten, rauszugehen und Shows zu spielen.

AFL: Hattet ihr jemals ein Problem mit Groupies?

Paul: Jo.

A.P.: Persönlich nein, aber hey Paul, du hattest viel mehr Erfahrung als wir anderen.

Paul: Jo, stimmt. Nimm zum Beispiel diesen einen Fan. Sie hat gepostet, dass ich in einer bestimmten Nacht mit ihr zusammen war. Meine Frau hat das gesehen und ist ausgeflippt und ich war nicht einmal in dieser Stadt in der Nacht. Später konnte ich das dann beweisen. Es ist insgesamt eine andere Szene. Es gibt weniger Groupies als früher. Groupies sind nur in jüngere Typen interessiert.

A.P.: Die sind auf den Justin Bieber Konzerten.

Paul: Wir hatten nur begrenzt Probleme über die Jahre.

AFL: Seht ihr Unterschiede zwischen der Punk Rock- und Hardcore / Celtic Rock-Szene als ihr reingekommen seid und heute? Wenn ja, welche?

Paul: Für uns ist es das Line-Up. Es gab ein anderes Feeling in der Szene als Ganzes. Seit Terrorismus dazu kommt fangen die Leute an Angst zu bekommen. Und viele junge Leute bleiben zuhause am Computer anstatt rauszugehen und Live-Bands zu unterstützen. Das ist ganz anders und trägt auf seine eigene Weise dazu bei die Szene zu zerstören.

AFL: Was wünscht ihr euch von damals zurück in die Szene von heute? Wenn ihr drei Sachen in der Welt ändern könntet, welche wären das?

Paul: Ich würde die Weltbank einsacken. Die Leute die Geld kontrollieren sind außer Kontrolle.

Aspy: Ich würde politische Macht wegnehmen und Entscheidungsgewalt zurück an die Leute geben. Ich würde die Art wie Vermögen verteilt ist ändern, weil die Lücke zwischen den Superreichen und den Armen zu groß ist.

Paul: Gesundheitsvorsorge, Armut und Hunger. Es kann nicht sein, dass Leute verhungern. Es ist ein Teil unseres aktuellen Problems im Mittleren Osten. Menschen haben nichts zu essen und das ist furchtbar, dass Kinder hungern müssen ist einfach falsch.

AFL: Sind Mitglieder eurer Band politisch aktiv?

Paul: Bezogen auf die Einstellung ist das ganze Punk-Rock-Ding politisch. Und das ganze Celtic-Rock-Ding besteht aus Rebellen-Liedern.

A.P. : Songs wie “Scots Wha Hae” und “Yes No”.

Paul: Die konfrontieren alle politisch. Aktiv in einer Partei oder sowas ist aber keiner.

AFL: Unterstützt die Band aktiv irgendwelche sozialen oder gemeinnützigen Organisationen?

Paul: Ich war eine Zeit lang Mitglied in der SNP, bis sie rassistisch wurden. Ich hab einfach meine Mitgliederkarte zerrissen, das ist nichts für mich. Wir unterstützen den FC St. Pauli, die sind anti-rassistisch.

AFL: Wo folgen Fans am besten der Band?

A.P.: Facebook, Instagram, Twitter.

Aspy: Alle davon, würde ich sagen.

A.P.: Ich glaube eine MySpace-Seite haben wir nicht mehr. Schaut auf Seiten wie AWAY FROM LIFE nach, in denen ihr Interviews mit uns finden könnt.

AFL: Aus welchem Grund habt ihr eigentlich damals den Titel ‘West Winds’ für euer Album gewählt?

Paul: Wir leben an der Westküste und der Wind weht stark aus der Richtung. Damals standen wir alle auf Segeln.

A.P.: ‘Two Devils Will Talk’ ist der Name unseres neuen Albums. Wer es noch nicht angehört hat, bitte checkt es aus.

AFL: Danke für das Interview. Gibt es etwas, das ihr hinzufügen möchtet?

Paul: Als Abschluss und von meiner Seite aus im Namen der Real Mckenzies möchten wir Danke sagen für die ganze Unterstützung, die wir bekommen haben. An all die Fans, die über die Jahre dabei waren und uns dabei geholfen haben die zu werden, die wir heute sind. Denen danke ich. Weil wir wissen, dass wir ohne diese Fans nichts sind.

Das Interview wurde von Franz geführt und von Haunzi übersetzt.

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