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As It Is – The Great Depression ::: Review (2018)

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The Great Depression heißt das neue Album von As It Is. Mit diesem Album hat sich die Band einem Imagewechsel unterzogen, der sich sehen lässt. Das neue Album besteht aus 12 Titeln, die übrigens alle mit „The“ beginnen und zum Teil aus Kontrasten gebildet sind: The Fire, The Dark; The Question, The Answer; The Hurt, The Hope. Hiermit und mit dem neuen optischen Auftritt der Band zeigt sich die Pop-Punk Band emotional und edgy. Mit viel schwarzem Eyeliner und gefärbten Haaren tritt die Band nun in ihren Videos auf.

Die erste Single The Stigma (Boys Don’t Cry) ist ein sehr ausdrucksstarker Song. Hierzu gibt es ein genauso passendes Musikvideo, wobei dargestellt wird wie ein Junge anfängt unter Druck zu weinen und aus diesem Grund bestraft wird. Der Song selber appelliert immer wieder daran: Stay strong, hold on, ‚cause boys don’t cry. Ich finde diesen Song besonders gelungen, da es zum einen aussagt, dass man Stärke zeigen soll, aber es wird ebenfalls das Stigma kritisiert, dass man als Mann nicht weinen sollte.

The Great Depression erzählt von verschiedenen Problemen und Gefühlen, mit denen man sich selbst auseinandersetzt.

Somit schafft es die Band, dass man sich selbst in der Musik wieder findet kann. As It Is haben Songs geschrieben, die sich auch mit den Problemen der Gesellschaft auseinandersetzen. Ein Indikator ist der Titel des Albums und zum anderen wird im ersten Song The Great Depression sogar der Mensch als Konsument angesprochen. In einem anderen Song wird sogar von einer ‚verletzten Welt‘ gesprochen. Hierdurch hab ich den Eindruck bekommen, dass die Band sehr Welt-kritisch vorgeht. Zudem spielt auch die eigene emotionale Beschaffenheit der Menschen eine Rolle in diesem Album.

Der Sound von As It Is hat sich meiner Meinung nach weiter entwickelt. Sie klingen nun erwachsener und reifer. Verglichen mit alten Songs, wie Hey Rachel, sind die Songs komplexer und auch die Stimme von Frontmann Patty Walker passt zu der neuen Richtung (seine Stimmlage bleibt aber immer noch sehr hoch).

FAZIT

Das Album The Great Depression ist ein sehr starkes Album. Es konfrontiert emotionale Themen und vermittelt in manchen Songs trotzdem eine aufmunternde Nachricht. Auch wenn das Image der Band schlagartig auf eine stark emotionale Schiene gewechselt ist, ist die Umsetzung davon sehr gut geworden. Im Vergleich zu alten Songs haben diese Titel viel Tiefe und Stärke.

Tracklist:
  1. The Great Depression
  2. The Wounded World
  3. The Fire, The Dark
  4. The Stigma (Boys Don’t Cry)
  5. The Handwritten Letter
  6. The Question, The Answer
  7. The Reaper
  8. The Two Songs (Screaming Salvation)
  9. The Truth I’ll Never Tell
  10. The Haunting
  11. The Hurt, The Hope
  12. The End.
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1 Kommentar

  1. Wer auch immer diese Review verfasst hat, kann erstens kein ordentliches Deutsch, hat die Aussage „Stay strong, hold on, cause boys don`t cry“ definitiv nicht richtig verstanden und bezeichnet einen Song vom Vorgänger-Album als „alt“… Sehr stark…

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