Photo by Jule Haider
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Nuclear Blast

Es ist wieder so weit – das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch 2019 durften wir uns wieder über wunderbare Veröffentlichungen, grandiose Shows und unvergessliche Festivals freuen! Im Dezember verraten wir Euch wieder täglich unsere musikalischen Highlights des Jahres. Unser Best-Of HC-Punk 2019!

Gleichzeitig dürft Ihr uns bis zum 31. Dezember 2019 Eure Highlights des Jahres in unserer Leserumfrage verraten.

 

Beantwortet hierfür einfach kurz folgende sechs Fragen und gewinnt mit etwas Glück 1 von 3 Überraschungspaketen im Sachwert von über 200 Euro! Die Ergebnisse der Umfrage präsentieren wir Euch dann im Januar 2020.

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Jules Hardcore-Punk Highlights 2019

Hello again, ich bin die Jule und seit April 2017 Teil des großartigen AWAY FROM LIFE Teams. Nachdem ich nun Anfang diesen Jahres endgültig voll ins Arbeitsleben eingestiegen bin, bin ich nicht mehr ganz so präsent was das Schreiben hier angeht, dennoch geh ich Euch jeden Monat mit unserem Newsletter auf den Keks und konnte zusammen mit Ole unsere neue Rubrik The Sound Of AWAY FROM LIFE! ins Leben rufen. Musikalisch hat sich allerdings nicht viel geändert, so wird’s im Folgenden wieder Punk Rock geben, der direkt ins Herz geht und mir nach wie vor eine ordentliche Gänsehaut verpasst!

Alben des Jahres

Hach ja, ich bin schon ein bisschen einfach gestrickt. Gebt mir ne kratzige Stimme, ein paar schöne Melodien und zack – ich bin verliebt! Folgende Bands haben alles richtig gemacht!

Shoreline – Eat My Soul

Die Münsteraner haben mich letztes Jahr mit ihrer EP You Used To Be A Safe Place schon völlig aus den Socken gehauen. War ich damals noch traurig, weil es lediglich 4 Songs zum dahinschmelzen gab, veröffentlichten Shoreline dieses Jahr nun endlich ihr Debüt-Album Eat My Soul mit insgesamt 11 Songs, die schöner nicht sein könnten. Und wieder denke ich mir – ich will noch mehr davon!!

PUP – Morbid Stuff

Ähnlich geht es mir mit PUP. Die Kanadier haben mit Morbid Stuff bereits ihr drittes Album auf den Markt gebracht, ich kannte sie davor allerdings noch nicht – Shame on me! Bereits beim gleichnamigen Opener geht mir das Herz auf. Hier gibt’s auf knapp 37 Minuten jede Menge verspielte Riffs, eine absolut einzigartige Stimme und ordentlich gute Laune. Schon zur Review im April konnte ich dem Bewegungsdrang nicht widerstehen, das klappt heute genau so wenig!

Green Frog Feet – Broken Bones, Burning Homes

Ziemlich spät im Jahr veröffentlichten Green Frog Feet ihren inzwischen 7. Longplayer. Allerdings haben sie das ganze Jahr über schon einige neue Nummern daraus veröffentlicht um uns die Wartezeit auf Broken Bones, Burning Homes zu versüßen. Zum 20. Bandjubiläum haben die Regensburger hier ein ordentliches Feuerwerk mit insgesamt 17 Songs abgefeuert. Obwohl es mit dieser Scheibe kaum eine Verschnaufpause gibt was das Tempo angeht, zeigt sich der Punk Rock-Vierer sehr facettenreich. Statt zum Ende raus fad zu werden, gibt es hier immer wieder ein neues Highlight zu entdecken. Sollte man sich also definitiv öfter mal reinziehen!

MakeWar – Get It Togehter

MakeWar haben mich ja schon mit ihrem letzten Album Developing A Theory Of Integrity überzeugt. Seit 2019 sind sie nun Teil der Fat Wreck Family und vor kurzem kam die Platte Get It Together raus. Tja was soll ich sagen – es war wieder einmal Liebe auf den ersten Ton! Dynamische Drums, verzerrte Gitarren, raue Stimmen und abwechslungsreiche Melodien. Was braucht’s denn mehr für ein perfektes Hörerlebnis? Achja genau, gut platzierte Crowdshouts und eingängige Singalongs. Vom ersten bis zum letzten Song einfach ein rundum gelungenes Ding – reinhören!

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EPs des Jahres

EPs gehen ja irgendwie immer an mir vorbei – dieses Jahr hab ich allerdings die Augen offen gehalten und ein paar Schmuckstücke entdeckt.

Worst Advice – Faces

Ein Jahr nach Gründung brachten die Nürnberger von Worst Advice ihre ersten 4 Nummern in Form einer EP auf den Markt. Das beim ersten Output gleich so ein fettes Ding rum kommt, habe ich ehrlich nicht erwartet. Was für eine Granate! Faces hat dieses Jahr wohl die meisten Umdrehungen bei mir hingelegt. Da möchte man meinen, bei einer Spielzeit von nur 10 Minuten ist das schnell abgehört, aber nein – ich kann einfach nicht genug kriegen. Bitte bitte bitte mehr davon!!

Lizzy Farrall – Barbados

Okay, jetzt kommt etwas völlig unerwartetes. Aber ehrlich Leute, ich hab auch nicht damit gerechnet! Lizzy Farrall habe ich als Vorband von Tiny Moving Parts gesehen und mich direkt ein bisschen verliebt. Die 5-Songs starke EP Barbados habe ich bald genau so oft gehört wie die gerade eben vorgestellte Scheibe von Worst Advice. Obwohl die junge Dame mit ihren poppigen Synthie-Sounds kaum noch dem Punk Rock zuzuordnen ist, bin ich vollends begeistert!

Red City Radio – Sky Tigers

Red City Radio hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Bis eines Tages ein guter Freund meinte, die müssten doch genau mein Ding sein. Ich hab dann mal reingehorcht und ja, besagter Freund kennt mich verdammt gut. Die neue EP Sky Tigers überzeugt auf ganzer Linie!

Shows des Jahres

Puh, da muss ich erstmal das Jahr Revue passieren lassen – das braucht einen Moment.

Spanish Love Songs am 03. Mai im Backstage München

Also nach sorgfältiger Überlegung haben mir Spanish Love Songs am 3.Mai im Münchner Backstage am Besten gefallen. Konzerte in kleiner Runde auf denen ich jeden Song lauthals mitsingen kann, machen mir einfach immer noch am meisten Spaß. Und Spanish Love Songs machen mich ja sowieso immer glücklich!

Hot Water Music am 22. November in der Columbiahalle Berlin

Ebenfalls mit Spanish Love Songs an Bord, war das Konzert von Hot Water Music am 22. November in Berlin ein absolutes Highlight. Ehrlich gesagt, war ich überglücklich auch bei dieser Show wieder Flatliners-Frontmann Chris Cresswell bei der Besetzung zu sehen. Chuck Ragan in allen Ehren, aber Chris setzt echt nochmal einen drauf! An diesem Abend konnte ich mich auch von Red City Radio noch live überzeugen – sehr sympathische Show!

Brew Berrymore

An dieser Stelle möchte ich noch die fabelhaften Brew Berrymore erwähnen, die ich seit rund einem Jahr mit der Kamera begleite. Ob nun auf gut besuchten Open Airs oder in nahezu menschenleeren Hinterhof-Locations – es ist mir immer wieder eine riesen Freude dabei zu sein!

Brew Berrymore

Festival des Jahres

Punk Rock Holiday vom 05. bis 09. August in Tolmin, Slowenien

Hmm Festivals sind ja nicht so mein Ding. Wie gesagt, die kleinen intimen Club-Shows sind mir einfach immer am liebsten. Und da ich ja sowieso Fan der „kleineren“ Bands bin, ist das auf Festivals immer ein eher unbefriedigendes Erlebnis. Dennoch, das PunkRock Holiday besuche ich immer wieder gerne! PUP waren dieses Jahr trotz einiger weiterer Granaten ein echtes Schmankerl. Einen ausführlichen Nachbericht mit vielen Bildern findet ihr hier.

Ausblick für 2020: Für das nächste Jahr wünsche ich mir…

Ein großer Traum könnte tatsächlich in Erfüllung gehen – The Distillers und Alexisonfire haben bereits eine gemeinsame Tour in Kanada angekündigt. Sollten diese beiden Legenden auch nach Deutschland – oder zumindest in die Nähe – kommen, bin ich wohl wunschlos glücklich!

Ich freue mich aber auch schon wieder sehr auf das Punk Rock Holiday im nächsten Jahr, denn 1. finde ich das Line-Up absolut überragend und 2. haben sich auch schon einige meiner AWAY FROM LIFE Kolleg*innen angekündigt wieder mitzufahren. Das wird ein Fest!

Ansonsten wurden für 2020 ja eh schon wieder ein paar Wahnsinns Shows angekündigt und mit Brew Berrymore wird’s sicherlich auch wieder ein paar unvergessliche Abende geben! Das neue Jahr kann also kommen – Cheers!

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Was aus der Auswahl ist euer bisheriges Album des Jahres?

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