Cheap Stuff aus Dresden hauen mit ihrem neuen Album Kings & Pawns so richtig einen raus! Jetzt wirklich. Während mir beim ersten Hören des Openers Release The Beast, der übrigens schon ordentlich nach vorne peitscht, noch gar nicht aufgefallen ist, dass zur klassischen Punk-Rock-Besetzung mit Gitarren, Bass und Drums auch Gebläse am Start sind, fällt es mir dann bei der zweiten Nummer Good Girls Good Boys auf. Nachdem ich dann zurück auf Release The Beast skippe, höre sogar ich taube Nuss raus, dass dort auch schon Blasinstrumente hinterlegt sind.

Beim Song Hello Black Heart muss ich beim Refrain sofort an Left Alone denken und freue mich wie Bolle, dass ich durch die Nummer die US-Punks wieder in mein Gedächtnis rufe – man habe ich Left Alone früher abgefeiert!

All Killer no Filler…

Auch danach folgt Hit um Hit – all Killer no Filler, so dass ich mich wirklich frage, weshalb Cheap Stuff eigentlich nicht bekannter sind? Schöner kann man Punk-Rock-Akkorde doch gar nicht spielen. Wären die Jungs auf Hellcat Records, würde sie wahrscheinlich jeder kennen und gnadenlos abfeiern. Ich muss mir da aber auch etwas an die eigene Nase fassen – beim letzten Endless Summer im vergangenen Jahr hatte ich mir eigentlich auch fest vorgenommen, pünktlich am Festivalgelände zu sein, um mir Cheap Stuff zu geben, aber irgendwas kam dann doch dazwischen (irgendwas ist in dem Fall mit großer Wahrscheinlichkeit Bier, Pfeffi etc.).

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Gute Abwechslung bieten auch die vielen Guestparts, wie von Sucker (Bad Co. Project, Oxymoron), Emil (Minus Hope), Hans (Strongbow) usw. Kurz: Rundum heiße Platte!

Tracklist

  1. Release The Beast
  2. Good Girls Good Boys
  3. Join The Black Cats
  4. Fools Radio
  5. Ask For More
  6. Hello Black Heart
  7. What Daddy Says
  8. The Struggle
  9. Ancient Swords
  10. Kings And Pawns
  11. Holidays On Mars
  12. The Truth
  13. Until The The Morning Knocks

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