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Insanity

Gloomster aus Eisenach in Thüringen spielen antifaschistischen HC/Crustpunk mit zwei Sängern und deutschen Texten. Killbite aus Bremen spielen ebenfalls Crustpunk, jedoch mit überweigend englischen texten. Beide Bands sind stark dem DIY verpflichtet, beide sind gegen Nazis, eine gemeinsame Split mit möglichst deutlichen Texten gegen rechts ist damit eine gute Wahl.

If You Follow The Tunes Of Perdition erschien am 29. Juli 2019 über Riot Bike Records und ist über Bandcamp erhältlich. Neben der digitalen Version gibt es auch eine Split-LP auf farbigem Vinyl. Insgesamt 12 Songs, sechs pro Band, sind auf diesem Album vereint.

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HC-Punk-Umfrage

Gloomster

Gloomster gefallen mir sehr gut. Harter, schneller antifaschistischer Crustpunk mit deutschen Texten ist seit Recharge und Rawside ja nix neues mehr, dennoch gelingt es der Band ihre eigene Linie zu finden. Texte gegen Sexismus, Homophobie, Rassismus und Faschismus sind in unserer jetzigen Zeit auch immer noch wichtig. Bei Revisionist_innen erhält die Band Unterstützung von ihren Split-Kollegen.

Killbite

Auch Killbite lassen nichts anbrennen. Alleine für die Verwendung des alten Guthrie-Spruches „This machine kills fascists“ verdienen sie ein Extralob. Auch sie erhalten selbstredend Unterstützung von Gloomster  bei ihrem einzigen deutschen Song Auf Abwegen. Ist jedoch nicht die einzige Überraschung: bei Shadow Covers the Sun gibt es Unterstützung durch Tati von Neurotic Existence und für den spanischen Song Vergonha do Brasil hat die Band die Sänger von Agrotoxico, Odio Social und Mollotov Attack eingeladen.

Sehr schöne Split!

Tracklist

1. Naiv (Gloomster) 03:23
2. Fakt (Gloomster) 01:14
3. Eigene Wahrheiten (Gloomster) 03:22
4. Revisionist_innen (Gloomster 02:50
5. Lars Christian (Gloomster) 02:23
6. Verbannt und Vergessen (Gloomster) 03:30
7. Second To None (Killbite) 03:50
8. Vergonha Do Brasil (Killbite) 03:07
9. Spiritual Arson (Killbite) 02:05
10. The Abyss (Killbite) 02:58
11. Auf Abwegen (Killbite) 03:38
12. Shadow Covers The Sun (Killbite) 03:08

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Demons Run Amok
 
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Bewertung
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc. nach dessen Einstellung wechselte er mit Max zu Away from Life.

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