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Dead Serious Recordings

In der Kategorie Platten der Woche stellen wir – das sind Jule, Fischi und Brello – euch jeden Freitag ein paar Scheiben vor, die uns ganz besonders am Herzen liegen. Egal ob Klassiker oder Underground, ob Deutschpunk oder Post-Hardcore, Hauptsache es gefällt!

 

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Stäbruch Festival

Samiam – You Are Freaking Me Out

„YEEEEEEEEEAAAHH! Self Destruction, no Pain!“ Oh Gott, jedes Mal stellen sich mir die Haare auf wenn ich You Are Freaking Me Out von Samiam auf den Plattenteller lege. Schon der Opener haut mich um, Full On ist einfach eine Hymne. Und auch bei den nächsten Songs wird nicht mit Gänsehaut-Momenten gegeizt. Gleich die folgenden She Found You und Factory sind Hits die wohl nur Samiam in der Art schreiben kann.
Denn irgendwie schafft es Samiam immer wieder, dass ich mich in ihrer Musik verliere und richtig darin versinke. Solche Momente erlebe ich sonst bei wenigen Bands in dieser Intensität.
Ausschlaggebend ist neben den poppigen Melodien, dem immer wieder antreibenden Schlagzeug und den eingängigen Refrains sicher auch die mit etwas Wehmut und Melancholie gespickte Stimme von Sänger Jason Beebout, der für mich zu einem der besten dieses Genres gehört. Wahnsinn, was der aus sich rausholt!

Mit Samiam verbinde ich Kalifornien, Sonne, Surfen und Bier mit Freunden trinken. Denn genau diese Lässigkeit spiegelt sich in den Songs auf You Are Freaking Me Out wieder. Für mich ist es unbeschreiblich und auch irgendwie traurig wie solch eine Band es nicht geschafft hat, die ganz großen Bühnen dieser Welt zu erobern, denn eine große Mehrheit wird nie in den Genuss kommen, die oben erwähnte Textzeile aus voller Kehle mitzuschreien.
Hiermit also der Aufruf an alle, denen Samiam bislang noch nicht begegnet ist: Hört euch You Are Freaking Me Out an, ein Album welches dieses Jahr das 20-jährige Jubiläum feiert und ich bin mir sicher, euch wird es mit dieser einzigartigen Band ähnlich wie mir gehen!

 

Banner Pilot – Heart Beats Pacific

Wenn wir schon von Kalifornien reden: Die Herzen der vier Musiker aus dem tiefsten Mittleren Westen der USA haben sich wohl auch in die kalifornische Sonne und das Meer verliebt, was zumindest der Albumtitel verlauten lässt.
Wie oft ich Banner Pilot, und ganz besonders dieses Album, an verregneten Herbsttagen schon aufgelegt habe, eine Tasse Kaffee getrunken und nebenher die Lyrics mitgelesen habe. Ähnlich wie bei Samiam schwingt auch bei Banner Pilot ein Stück Melancholie und Sehnsucht mit.
Auf Heart Beats Pacific wird ab dem ersten Song eine Pop-Punk-Hymne nach der anderen abgefeuert, ohne dass es auch nur einen schlechten Song auf der Platte gibt. Denn Heart Beats Pacific ist in meinen Augen als Gesamtkunstwerk zu sehen und zu genießen.
Auch in diesem Album kann ich mich verlieren, wobei die Texte noch stärker als von Samiam sind:

I know I have my days when I get real dramatic.
I get lost in the static and when you talk I don’t hear anything.
And I know that there’ll be times when we’re missing the West Coast
And remembering old ghosts we left behind before Division Street.

Es ist verrückt wie man sich in manchen Bands und Texten immer wieder selber findet. Doch genau das macht Banner Pilot für mich zu einer so großartigen Band. Heart Beats Pacific wird deshalb für immer eines meiner Lieblings-Alben bleiben!

 

Hier geht’s zu den letzten Platten der Woche

 

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