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KMPFSPRT – Intervention ::: Review (2016)

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KMPFSPRT - Intervention

Das neue KMPFSPRT-Album Intervention ist am 29. April 2016 erschienen und konnte sich tatsächlich zum ersten Mal in den deutschen Charts platzieren. Auf Platz 76 zwar, aber für eine deutschsprachige Hardcore- und Punkband, die sich eigentlich dem Kommerz verweigert und das auch plakativ vorlebt mit ihrem ersten Video zu Ich hör die Single nicht, auf jeden Fall nicht schlecht.

Review zum neuen Album Intervention von KMPFSPRT

Mittlerweile beim Label People Like You unter Vertrag handelt es sich um das zweite Album der Kölner Band, wenn man die MCD mit dem fantastischen Namen Das ist doch kein Name für ne Band nicht mitrechnet. Kompromisse gibts immer noch keine, wenn auch die Musik etwas zahmer geworden ist. Weniger Hardcore, mehr Punk. Post-Punk oder Post-Hardcore? Eigentlich egal. KMPFSPRT verweigern sich der Kategoriserung. Textlich ist das Album sicherlich etwas besonderes. Sie handeln überwiegend vom Erwachsenwerden (Wir bleiben wach, Intervention) und sind verschlüsselt, wie man es auch von beispielsweise Pascow kennt. Da sticht ein politischer Song wie Antithese, der mit dem ganzen Pegida-Scheiß und Frei.Wild aufräumt, hervor. Mhm, auch hier stand wohl Pacow Pate, man vergleiche Lettre Noir. Dennoch sind KMPFSPRT absolut eigenständig. Besonders hervorstechend sind die vielen eingängigen Melodien und die vielen liebevoll eingearbeiten Gags, wie zum Beispiel: „schrei nicht in das Break hinein“. Ratet mal wo hinein diese Phrase geschrien wird.

Sicherlich ein großer Wurf für die sympathischen Kölner, die auch live der absolute Hammer sind. Seit ich das Album am Veröffentlichungstag bekommen habe, läuft es in Dauerrotation. Bisher das Highlight des Jahres. Anspieltipps: Ich hör die Single nicht, Antithese

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