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Insanity

Edgar R. stammen aus Schleswig und existieren seit 2011. Nach ihrer EP Besser nicht 2014 und ein paar Shows mit Turbostaat und Konsorten wurde es relativ ruhig um die Band. Doch in diesem Jahr gibts endlich was neues: Was immer die Leute sagen, das bin ich. 11 neue Songs, wie bereits beim Vorgänger DIY produziert und auch als LP in Eigenproduktion veröffentlicht. Inklusive Texthülle und allem drum herum. Ob die bei dem günstigen Preis von 15 € auf Bandcamp überhaupt was verdienen?

Zu wünschen wäre es, denn die Musik ist ziemlich gut gelungen. Anspruchsvolle deutschsprachige Punkmusik. Wie bei vielen Nordlichtern aus Schleswig-Holstein sind Vergleiche mit Turbostaat und duesenjaeger nicht ganz von der Hand zu weisen. Dackelblut und Rachut lassen vokal- und auch songwritingtechnisch sicherlich auch grüßen. Musikalisch wirds auch ab und an etwas härter…

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CoreTex

Die Texte sind anspruchsvoll, relativ persönlich und kryptisch gehalten. Um nicht zu sagen großartig. Lieblingslied? Tannenbäume und Müde Wege. Textzeilen wie „der stamm ist morsch durch viele worte/innen hohl/es fehlt der halt/keine deutsche eiche/hier ist niemand stolz“ (Tannenbäume) und „die hölle das sind immer die anderen/die qual das sind immer die anderen/das schlimme das sind immer die anderen/die fehler die sind immer nur wir“ sind zwar kryptisch, aber dennoch ziemlich klar in ihrer Aussage und einfach auch ziemlich cool!

Gebt der Band unbedingt eine Chance! Es lohnt sich!

1. Bin nicht mehr 03:08
2. Alles ist kaputt 02:44
3. Frag Potjomkin 02:39
4. In eigener Sache 02:40
5. Tannenbäume 04:46
6. Beton im Garten 01:45
7. Terrakotta 02:49
8. Niemals 03:12
9. Müde Wege 02:50
10. Bleibt nur der Wahn 04:19
11. Sirenen 04:23

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Demons Run Amok
 
BEWERTUNG
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc. nach dessen Einstellung wechselte er mit Max zu Away from Life.

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