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Die Hamburger Post-Punk Band Keele veröffentlicht am 23. August 2019 ihr zweites Album. Kalte Wände erscheint über Rookie Records und wird als LP, CD und auf digitalem Wege erhältlich sein. Die fünf Freunde, die schon seit vielen Jahren gemeinsam Musik machen, hatten 2017 mit ihrem Debüt Album Gut Und Dir schon ein außergewöhnlich ausgereiftes Album vorgelegt, um so gespannter habe ich meinen CD-Player mit Kalte Wände gefüttert.

Der Opener und Namensgeber des Albums Kalte Wände ist wegweisend für die Stimmung der gesamten Platte. Der Song handelt textlich von der sozialen Isolation, der heute viele Menschen machtlos gegenüberstehen. Das emotionale auf und ab, die Hoffnung und das Scheitern wird hier musikalisch zusätzlich schön untermalt.

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Der zweite Song Null Punkt wurde als Video veröffentlicht, ihr könnt euch hier selbst einen Eindruck von Keele machen.

Neben Kalte Wände und Null Punkt ist mein Anspieltpp des Albums Zwischen toten Nerven. Mit einem beeindruckenden Text über das nicht aufgeben.

Zwischen toten Nerven liegt ein Herz in deiner Brust. Das will dich kämpfen sehen, damit es weiter schlägt.

Kalte Wände ist ähnlich wie der Vorgänger, nur noch ein wenig besser, runder. Keele sind nicht stehen geblieben, sie haben sich weiterentwickelt, aber ohne ihren Stil zu ändern. Der Gesang und die Texte sind ein wenig melancholisch aber auch voller Hoffnung. Auch instrumental sind die Songs ausgereift und werden meistens durch die sehr ausgeprägten Gitarrenriffs getragen.

Keele zaubern eine Stimmung zwischen Weltschmerz und Hoffnung. Inhaltlich beschäftigt sich das Album mit Verlustängsten, Spielsucht und den Problemen und Krankheiten der modernen Welt.

Laufe seit Jahren im Kreis. Der monotone Beat schläfert mich ein. Renn gegen die Zeit, weil aus Morgen immer Niemals wird.

Tracklist:

1. Kalte Wände
2. Nullpunkt
3. Einer von den Großen
4. Schwarze Decken
5. Zwischen toten Nerven
6. Vorstadt
7. Panem
8. Hypertonie
9. Grenzbereich
10. Abendland
11. Der Weg in den Ruin

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Moin! Ich bin Sven aus der Nähe von Hamburg, 72er Jahrgang und seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Ich bin seit Sommer 2018 bei AWAY FROM LIFE und mache hauptsächlich Konzertfotos, Reviews und Interviews. Wenn ich nicht meinem „normalen“ Job nachgehe oder für AWAY FROM LIFE schreibe, könnt ihr mich entweder im Stadion beim FC. St. Pauli, auf Konzerten, beim Fotografieren oder beim Sport treffen. Bei letzterem schlägt mein Herz für‘s Boxen und Kraftsport, mittlerweile laufe ich aber auch einige Kilometer in der Woche. Ich liebe NYHC, bin aber auch für viele andere Genre offen, die zu unserer Szene gehören oder zumindest daran angrenzen. Meine All-Time Lieblingsbands sind Sick Of It All, Misfits, Ramones, Agnostic Front, und Slipknot. Hardcore lives!

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