No End In Sight - Faded Memories (Cover)
No End In Sight - Faded Memories (Cover)

Für schnellen, melodischen und ins Ohr gehenden Punkrock ist hierzulande auch im Jahr 2017 die Nachfrage groß. Aus dem kanadischen Quebec reicht uns nun das kanadische Trio No End in Sight mit dem dritten Longplayer „Faded Memories“ seine Hausmarke zur Verkostung ein.

Nach einem Einstieg im gemäßigten Tempo wird relativ schnell die Schlagzahl angezogen, im Mittelteil des Openers „It´s my fault that Punkrock is gonna die“ gesellt sich ein schöner Sololauf dazu, der sofort eines der absoluten Referenzwerke des Genres ins Gedächtnis ruft! Aber es ist wohl nicht verwerflich, sich als kanadische Punk-Band von Propagandhi´s „How to clean everything“ inspirieren zu lassen!

Im weiteren Verlauf wird gerne mal ein bisschen Gas weggenommen, aber auch Midtempo steht den drei Herren gut, No End in Sight machen zu jeder Zeit den eindruck, fest im Sattel zu sitzen, hier wird nicht gehetzt oder gestolpert!

- Newsletter -
 

Bei „Parasite“ kommt ein weiterer Einfluss auf den Tisch, der Song erinnert stark an NOFX (tendenziell „So long and thanks…“), aber auch hier kupfern die Kanadier nicht stumpf ab, sondern lassen eine Referenz geschickt in Ihren Sound einfliessen.

Der vorletzte Track, der passenderweise den Titel „Punk Rock Romance“ trägt, erweist sich als Duett mit weiblicher Beteiligung und bleibt definitiv im Ohr kleben!

 

Fazit: Auf 10 Songs liefern No End in Sight mit „Faded Memories“ ein kurzweiliges, sauber produziertes und wirklich durchdachtes Album, dass wirklich Spaß macht und auf dem Weg zur nächsten Show gut den Weg in den Player finden kann!!!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptierst du die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

- Spotify-Playlist -Auf der Suche nach neuen Hardcore-Bands? Dann check unsere Spotify-Playlist New Hardcore Bands:

PLAYLIST FOLGEN »

Vorheriger BeitragRykers und 1000 Löwen Unter Feinden im April auf Tour
Nächster BeitragSUICIDAL TENDENCIES – neue EP “Get Your Fight On!” im März 2018
2015 als Solo-Projekt gestartet, ist AWAY FROM LIFE heute ein Team aus knapp 20 Freunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, jedoch durch mindestens diese eine Sache vereint sind: Der Leidenschaft für Hardcore-Punk. Diese Subkultur ist für uns kein Trend, sondern eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, etwas, das uns seit Jahren immer und überall begleitet. Hardcore-Punk bedeutet für uns, sich selbst zu entfalten. Dabei ist D.I.Y. für uns nicht nur eine Phrase: Wir probieren Sachen aus, lernen neues dazu und entwickeln uns weiter. Von der Szene für die Szene. Gerade deshalb hat es für uns oberste Prämisse, Personen aus dieser Subkultur zu supporten, die denken wie wir. Sei es Veranstalter, Labels oder Bands, unabhängig ihres Bekanntheitsgrad. Egal ob Hardcore-Kid, Punk, Skinhead oder sonst wer. Wir sind Individuen, einer großen Unity, die völlig zeitlos und ortsunabhängig existiert. AWAY FROM LIFE ist für uns ein Instrument diese Werte zu manifestieren und unser Verständnis für Hardcore-Punk auszuleben. Angefangen als reines Magazin, haben wir über die Jahre unser eigenes Festival, das Stäbruch, etabliert oder jüngst mit Streets auch eine Szeneplattform ins Leben gerufen, die für uns alle genutzt werden kann – genutzt für eine Sache, die uns verdammt wichtig ist: Hardcore-Punk!

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein