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WTF Records

Die HC-Dampfwalze aus Los Angeles, Terror, sind mit einem neuen Album namens Pain Into Power zurück. Frontmann Scott Vogel nahm sich etwas Zeit, einige Fragen rund um die neue Veröffentlichung zu beatworten.

„Die neue Härte kommt in erster Linie daher, dass wir mit Todd einen absoluten Kenner unseres Sounds mit an Bord hatten.“

Terror
Terror (Pressebild)

AFL: Hey Scott, warum hast du die Webcam aus? Mir kommt es immer ein wenig komisch vor, mit einem dunklen Bildschirm zu kommunizieren. 

Scott: Hallo! Sorry, aber meine Wohnung willst du derzeit nicht sehen. Ich bin mitten im Umzugsstress und jetzt steht die Veröffentlichung von Pain Into Power an und auch unsere Tour. Hier sieht es aus wie bei einem Messi. Hahahah, ich will deine Augen schützen, mein Freund.

AFL: Das ist natürlich ein Grund. Lass uns genau über das neue Album sprechen. Ganz ehrlich: Als ich die ersten beiden Vorabtracks Boundless Contempt und Can’t Help But Hate gehört habe, war ich nicht sonderlich beeindruckt. Als ich aber das ganze Album Pain Into Power komplett hörte, ballerte es mich richtig um. So hart habe ich Terror noch nie gehört. Was ist der Grund für diese neue Härte?

Scott: Waaaaaas? Du bist der erste, den die Songs nicht komplett weggebügelt haben. Aber immerhin haben wir dich dann später ja doch noch eingefangen, hahaha. Bei einigen dauerts halt, bis sie dem Terror-Sound verfallen sind.

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Die neue Härte kommt in erster Linie daher, dass wir mit Todd (Todd Jones) einen absoluten Kenner unseres Sounds mit an Bord hatten. Er hat Pain Into Power produziert und als Gründungsmitglied und ehemaliger Gitarrist weiß er sehr gut Bescheid, was am besten zu uns passt. Wir wollten ein Album ohne Schnickschnack, ohne Spielereinen oder Herumexperimentieren. Das ist uns ziemlich gut gelungen, oder? Für mich ist das die beste Terror-Scheibe unserer Karriere.

Terror - Pain Into Power (2022)
Terror – Pain Into Power (2022)

AFL: Das sagst du doch bei jedem Release, oder?

Scott: Hahaha, you got me! Natürlich ist da was dran, dass man sich dahingehend wiederholt. Aber im Bezug auf die kompromisslose Gangart in Kombination mit bestechender Härte wird es schwer, einen Vorgänger von uns zu finden. Vielleicht in Ansätzen The Damned, The Shamed, denn auch hier haben wir an vielen Stellen etwas anders gemacht als bei den Alben zuvor. Nur halt in die andere Richtung, denn damals experimentierten wir viel herum. Jetzt stell ich dir aber mal ne Frage: Wenn dich die ersten Tracks von der neuen Platte nicht umgehauen haben, welche Band hat dich denn in der letzten Zeit mehr eingefangen?

„Genau so muss es sein: Pickepackevolle Hütte, geiles Publikum, geile Veranstalter, ne Hütte im Niemandsland und die Boxen voll aufgedreht.“

AFL: Wenn du mich so fragst, fand ich die Singles von Ignite unfassbar gelungen. Genau wie das Album.

Scott: Ja, das Album finde ich auch super. Natürlich ist mit Zoli das Auhängeschild der Band gegangen, aber die anderen in der Band wie Brett oder Craig sind hervorragende Musiker und Songwriter. Eli hat mich auch echt beeindruckt, wie er asl Gitarrist nun seine Sache macht. Ich würde sie gerne mal in dieser neuen Besetzung live sehen.

AFL: Habt ihr denn schon neues Material live vorgestellt?

Terror, Ouburst, Strife Live in Los Angeles 2022
Terror, Ouburst, Strife usw. Live in Los Angeles 2022

Scott: Nein, das heben wir uns für die Releasestour auf. Wir werden einige Konzerte in Kafifornien mit Dead Heat, Mindforce und Outburst spielen, wobei ich mich auf letztere sehr freue. Outburst spielen nur noch selten und so ist es eine große Freude, mit ihnen zusammen aufzutreten. Anschließend geht es mit Kublai Khan und den kranken Deathmetallern von Sanguisugabogg auf eine USA-Tournee. Und dafür ziehe ich jetzt nach Los Angeles um, weil wir etwas machen, was wir seit über einem Jahrzehnt nicht mehr machten: Als Band proben, hahahaha. Sonst klappen die neuen Stücke nicht. Wenn man sonst über 250 Tage zusammen auf Tour ist, spielt man so gekonnt zusammen, da braucht man keine Bandprobe. Das hat man ja eh jeden Tag.

AFL: Und im Sommer geht es zu den Festivals nach Europa. Und ihr spielt im Juli auch wieder in der Holzkneipe Woodys in der Schleiz, wo ihr 2015 vielleicht euer krassestes Livekonzert gegeben habt, oder?

Scott: Alter, was war das ein Abend. Genau so muss es sein: Pickepackevolle Hütte, geiles Publikum, geile Veranstalter, ne Hütte im Niemandsland und die Boxen voll aufgedreht. Ich bin damals schon mit Despair, meiner ersten Band, hier in der Holzkneipe aufgetreten. Das war Mitte der 1990er-Jahre. Damals waren natürlich nicht so viele Leute da wie vor sieben Jahren. Aber trotzdem hat es im Osten bei euch schon immer coole Typen gegeben, die selbst im Niemansland wie der Schleiz krasse Konzerte organisierten.

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Pain Into Power wird am 06. Mai über End Hits Records (Europa) und Pure Noise Records (USA) erscheinen.

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