Es wurde intensiv und lange die Werbetrommel für Los Angeles TERROR siebte Studioalbum „The 25th Hour“ gerührt. Bereits Anfang des Jahres wurde das Album auf der „The 25th Hour“-Tour angekündigt und die ersten Songs daraus gespielt. Es folgten diverse Songprämieren auf unterschiedlichen Magazinen, Interviews und exklusive Streams. Also die volle Bandbreite, so dass wohl jeder, der mit Hardcore etwas anfangen kann, das Release mitbekommen hat. Bei Fans von TERROR schürte das Vorfreude, alle anderen durften schon ein wenig genervt sein und konnten den Name „The 25th Hour“ nicht mehr lesen. Am 07. August war es dann endlich soweit und „The 25th Hour“ wurde auf Century Media und Victory Records veröffentlicht.

Terror - Hardcore
Review zum neuen Album „The 25th Hour“ von Terror.

The 25th Hour strikes…

Man konnte schon bei den zuvor veröffentlichten Songs erahnen, dass sich TERROR auf den Album nicht neu erfinden werden und ihren geradlinigen „In Your Face“-Hardcore auch auf „The 25th Hour“ treu bleiben. Terror lässt den Hörer keine Verschnaufpausen und knüppelt in gewohnter TERROR Manier fleißig drauf los, um dabei kräftig Giftpfeile auszuteilen. Das Titel-Intro „The 25th Hour“ läutet das Album schön ein und gehört zu den Album-Highlights. Schöner Beat und kräftige Gitarren bei der es nur schwer möglich ist ruhig auf seinen Stuhl sitzen zu bleiben.

TERROR hat schon vor der Veröffentlichung angekündigt, dass sie mit der neuen Platte möglichst nah am Live-Sound anknüpfen wollen, um die Authentizität einer Hardcore-Show, auf die TERROR bekanntlich ja großen Wert legen, einzufangen. Das ist der Band gut gelungen, denn genau so klingt „The 25th Hour“: hart, schnell, kompromisslos. Mit den 2ten Song „No Time For Fools“ schießt Frontmann Scott Vogel gegen alle die den Begriff Hardcore dafür missbrauchen, um sich die Taschen mit Geld zu füllen. Scott selbst sagt zu den Songs folgendes:

This thing of ours called “hardcore” was built from nothing. The meaning, the message, the community, and spirit is ours and something to be proud of. It’s something most will never understand, and they can’t touch or distort if we don’t let them. I love many forms of music, but nothing makes me feel as alive and free like hardcore does.

TERROR hat sich über Jahre durch ständige Touren und tolle Releases zu einer festen Größe des Hardcore etabliert, aus der sie auch nicht mehr so schnell wegzudenken sind. Dabei hat die Band auch mit wachsendem Erfolg den „Spirit“ nicht verloren und predigt diesen auch ausgiebig auf ihren Shows. Die folgenden Songs passen sich allesamt nahtlos an „No Time For Fools“ an und es wird weiter munter darauf los geknüppelt. Das mag jetzt nicht wirklich sonderlich spannend und abwechslungsreich klingen, aber darum geht es bei TERROR auch nicht. Die Band lebt von ihrer Authentizität und Härte und das bringen sich auf „The 25th Hour“ perfekt rüber! Kleines Manko ist vielleicht, dass ein richtig „Mitgröhl“-Hit wie Beispielsweise „Keepers Of The Faith“ auf dem Album fehlt. Dafür sind die Songs einfach allesamt zu schnell.

TERROR gehen mit „The 25th Hour“ „back to the roots“ und hören sich an wie auf ihren ersten Veröffentlichungen, bei dem kaum ein Song die 2-Minuten-Marke knackt. „The 25th Hour“ gehört jetzt schon zu den ganz großen Höhepunkten des Jahres 2015. Veröffentlicht wurde die Platte sowohl auf CD, als auch verschiedene Vinyl-Versionen und Tape auf Century Media und Victory Records.

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