Bonsai Kitten - Love And Let Live (2020)
Bonsai Kitten - Love And Let Live (2020)
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CoreTex

Drei Jahre nach ihrem letzten Album Mindcraft sind die Berliner von Bonsai Kitten zurück. Frontsängerin Tiger Lilly Marleen war nicht untätig und kümmerte sich um einen neuen Schlagzeuger: Marc „Speedy“ Reign bekannt von Morgoth / Destruction. Auch Bluesrocker Wally (Psychopunch) ist neu an der Gitarre. Zusammen mit den alten Recken Spoxx (Feeling B) am Bass entstand das neue Album in den Cream Studios Frankfurt. Auch eine neue Plattenfirma kümmert sich um die Band: Sunny Bastards lautet nun die Wahlheimat. Und ich schätze, die können sich glücklich schätzen. Denn bis auf das langweilige Albumcover ist den vier Bonsai-Kätzchen doch ein starkes Album gelungen, das eher an einen Tiger als an kleine Flaschenkatzenbabys erinnert.

Elf Songs bietet das Album. Viele Songs haben zwar bekannte Namen, stellen aber keine Coverversionen dar: One In A Million nicht, auch Now Or Never nicht, dafür aber Sunshine of Your Love, im Original von Cream natürlich. Die Version ist ziemlich gelungen. Eine weitere Überraschung: Bei Now Or Never hilft Jarmo JM Mäkkeli von Psychopunch als Gastsänger aus. Auch wie ich finde, einer der stärksten Tracks des Albums. Etwas schwierig fand ich den 8-minütigen Titelsong, der am Schluss zu einer ziemlichen Jam-Orgie wurde. ich mags lieber kurz und knackig.

Die restlichen Songs sind dafür richtig schöne Brecher und echte Hits, wie das angesprochene Now Or Never, der Album-Opener Dead Man Walking oder auch Devil Inside You. Nach The Hellfreaks bereits der zweite geile Rock-Release diesen Jahres aus dem Hause Sunny Bastards. Das Album erscheint am Freitag, den 13. März 2020.

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Tracklist

  1. Dead man walking
  2. Limit to your love
  3. I have freedom
  4. The devil inside you
  5. Second self
  6. Give me what I want
  7. One in a million
  8. Now or never
  9. Sunshine fo your love
  10. Love and let die
  11. Last days on earth

Tourdaten

06.03. Jena – Rosenkeller
07.03. Frankfurt a.M. – Dreikönigskeller
13.03. Hamburg – Hafenklang
14.03. Essen – Don‘t Panic
27.03. Köln – Blue Shell
28.03. Düsseldorf – The Tube
02.04. Nürnberg – Z-Bau
03.04. München – Backstage
04.04. Erfurt – Ilvers
24.04. Regensburg, Heimspiel Festival
25.04. Neunkirchen – Stummsche Reithalle
01.05. Lübeck – Riders Café
02.05. Göttingen – Freihafen
21.08. Karben Open Air

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc. nach dessen Einstellung wechselte er mit Max zu Away from Life.

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