Auf Rookie Recordsveröffentlichen Macsat ihren dritten Longplayer. Eine Mischung aus Reggae, Punkrock, Ska und Rock wird sehr abwechslungsreich serviert. Auch die Sprache wechselt hier etwa zu gleichen Teilen zwischen deutsch und englisch. Also Monotonie stellt sich so beim Hören auf jeden Fall nicht ein. 16 Songs (inkl. Intro) auf Vinyl, digital und auf CD und MC gibt es zwei Bonustracks.

Zunächst mal Glückwunsch an die Band zu einem echt starken Album! Mir persönlich gefallen die englisch gesungenen Songs jedoch deutlich besser. Da kommt die Stimme rauer rüber. In deutsch klingt der Gesang für mich häufig zu zahm. Persönlich finde ich, steht der Band Reggae und Streetpunk am besten und so sind „Run Run Run“ und „Turn It Up“ meine Topsongs auf der Platte. Ich steh auch auf den Sound der Orgel, die die Band gekonnt einsetzt.

Etliche Features, fast wie bei einer Hip-Hop Platte, frischen das Album ebenfalls auf. So haben Vic Ruggiero (The Slackers), Sam King (Get Dead / Codefandants), Geoff Lagadec (Jaya The Cat), Karl Smith (The Bar Stool Preachers), Brenna Red (The Last Gang) und Steve Jackson (The Pietasters), Gunnar Schröder (Dritte Wahl), Michael „Elf“ Mayer (Slime), Andreas „Jackal“ Frank (The Crimson Ghosts), Toeppel Butera
und Guido Knollmann (Donots) mitgemacht.

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Der Sound ist amtlich druckvoll und kommt trotzdem punkig aus den Boxen. Das Cover-Artwork gefällt mir persönlich nicht so gut, da der Elefant für mich zu sehr nach Naturdoku aussieht. Aber ist ja Geschmackssache.

Fazit: Für Offbeat-Punk-Liebhaber eine absolute Kaufempfehlung. Orgel muss man halt mögen. Hat mir bei mehreren Durchläufen echt viel Spass gemacht und live sind MACSAT sicher auch eine gute Abendgestaltung.

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– Playlist: Happy Release Day

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