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Nicolas Perrault hatte mich bei einem Konzert in Pirmasens mal positiv überrascht, als er für gleich zwei verhinderte Bands einsprang (siehe hier). Der Liedermacher, der bei Pubgängern entweder Verwirrung oder Furcht erzeugt, spielte auch in zahlreichen weiteren Projekten. Vermutlich am Bekanntesten dürfte Rage of Samedi sein. Jedenfalls machte ich, was man oft so nach Konzerten tut: da kein Merch vorhanden war folgte ich dem Künstler auf Facebook. Als er dann seine EP ankündigte, bewarb ich mich für ein Review. Da das gute Stück auf 30 Exemplare limitiert ist, gab ich mich natürlich mit einem Download zufrieden. Dieser kam viel zu spät, als Ausgleich kommt das Review auch viel zu spät… Ich kann also nicht sagen, ob die 7“-EP, die mit tollen, handgemachten Goodies im DIY-Stil veröffentlicht wurde, noch in dieser Form erhältlich ist, da in der zwischenzeit doch auch noch einige Konzerte von Nicolas Perrault waren. Aber digital ist es auf jeden Fall noch anhörbar, Spotify, Amazon usw.

Jedenfalls enthält Way Back vier Tracks, wobei die EP vom instrumentalen Empires eröffnet wird. Die Version mit Vocals beschließt wiederum die EP. Musikalisch ist klar, wo das Ganze hingeht: Songwriter mit Akustikgitarre. Aber man muss schon sagen, Nicolas‘ Stimme ist schon etwas ganz besonderes. Laut und kräftig, oft anklagend. Das Ganze geht etwas in düstere Blues-Richtung. Alle vier Songs sind gut anzuhören, der Mann beherrscht sein Handwerk. Keine Musik für Sonnenaufgänge und Sommerpartys, eher für Sonnenuntergänge und Winterabende vorm Kamin oder am Feuer bei einem Glas Wein (oder Bier, aber kein Guinness ;-)…

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Egal, wie ihr an die EP rankommt, die Beschäftigung mit dem Künstler lohnt sich.

Tracklist

1. Empires (Instrumental)
2. There Is Much To Live For
3. Windmills
4. Empires

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