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Dedication Records

Am 15. Juni hat das Stonerpunk-Trio Oat zur Releaseshow ihrer brandneuen EP Hardy in Leipzig geladen. Mit dabei waren die beinharten Rocker von Lessoner und 20 Liter Yoghurt. Weil ich mir die neue Platte der Haferpunker nicht entgehen lassen wollte und sowieso keinen Bock auf‘s With Full Force oder die BRN in Dresden hatte, habe ich da mal für euch vorbeigeschaut.

Schon vor Beginn des Konzerts, das mit einiger Verzögerung angefangen hat, war die Stimmung in und um die Location sehr entspannt und süffig, außerdem war nach meiner Schätzung die Bude ganz gut gefüllt. Schöne Kiste.

Angefangen haben dann Lessoner, die ich bisher nicht auf dem Schirm hatte. Ein cooler Mix aus melodischen Hardcore und knalligen Punk, dazu der ein oder andere lockere Spruch zwischen den Songs – das kam gut bei der Meute an und macht Bock auf mehr. Sympathische Band! Ich persönlich fand das Set leider etwas durchwachsen. Manche Songs waren für mich eher mittelmäßig, andere dafür aber richtige Banger. Zur letzteren Gruppe gehört definitiv der Song The M.I.O.W.Men, den die Band als neuen Song angekündigt hat und den ihr euch hier reinpowern könnt. Checkt Lessoner ab!

The M.I.O.W.Men by Lessoner

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BDHW

 

Danach haben 20 Liter Yoghurt den Hardcore Regler hochgedreht und Vollgas gegeben. Ein explosives, schweißtreibendes Set, bei der die Band schreiend, springend und tanzend wirklich alles gegeben hat. Schade, dass das Publikum etwas lauffaul war, den zum 20 Liter Yoghurt Sound kann man sich herrlich die Köpfe einschlagen. Gefallen hat es dem Steh-Publikum aber trotzdem. Auch hat die Band zu mehr Toleranz, nicht nur gegenüber Laktose, aufgerufen und eine positive Message mitgebracht. Somit haben 20 Liter Yoghurt nicht nur den besten Bandnamen überhaupt ever, sondern auch eine tolle Show abgeliefert.

l’art d’oublier by 20 Liter Yoghurt

Oh, bevor wir weitermachen: Der Veranstaltungsort war super geheim, dessen Namen darf nicht genannt werden und wer petzt, wandert direkt ins Gefängnis und darf nicht über Los ziehen. Deswegen wurden dort auch nicht viele Bilder geknipst, aber eins habe ich für euch per Knopflochkamera geschossen.

OAT

Und dann kamen Oat und alle lieben Menschen im Publikum rückten ein Stück näher. Die Band hat mit ihrem individuellen Setup, bei dem die Drums mitten im Raum stehen und das Publikum darum herum, ihren flotten Sprüchen und den lustigen Samples (Danke für den Udo Lindenberg-Ohrwurm) eben eine ganz eigene Art, die man mal gesehen haben sollte. Erfrischend. Ach und zwischen dem ganzen wundervollen Klamauk spielt die Band dann halt auch Songs. Solche, die die Nackenmuskulatur durch vertikale Bewegungen des Kopfes stark beanspruchen. In Fachkreisen spricht man von Brettern. Dicke Stonerriffs, dicke Drums eine energiegeladene Performance: Trotz einiger technischer Schwierigkeiten hat die Band eine gelungene Show abgeliefert und für ihre neue EP Hardy eine würdige Party geschmissen.

Hardy by Oat

Ein Review der neuen Platte findet ihr übrigens hier.

Dann war das Spektakel auch schon wieder so gut wie vorbei. Shout out and DJ O an dieser Stelle, der nach Oat noch die Disko angeschmissen hat und für die Tanzwütigen richtig abgefahrene Elektromukke rausgekramt hat. Du bist weird, dude. Und unendlich cool.

Demons Run Amok - Fest

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