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In der Kategorie Platten der Woche stellen wir – das sind JuleFischi und Brello – euch jeden Freitag ein paar Scheiben vor, die uns ganz besonders am Herzen liegen. Egal ob Klassiker oder Underground, ob Deutschpunk oder Post-Hardcore, Hauptsache es gefällt!

 

The Unseen – Internal Salvation

Die letzten beiden Male gab es von meiner Seite aus Oldschool-Hardcore aus Boston. Dieses Mal bleibe ich in Boston, dennoch geht das Ganze in eine andere Richtung…
The Unseen ist eine Band, die vor einigen Jahren steter Begleiter war und fast täglich aus meinem MP3-Player dröhnte. Übermorgen feiert Internal Salvation 10-jähriges Jubiläum, Grund genug also noch einmal einen Blick zurück auf dieses großartige Album zu werfen.
The Unseen machen Hardcore-Punk (mehr Punk als Hardcore) mit kreischendem Gesang, der keinen Stein auf dem Anderen lässt: Rasend schnell, melodiös und wütend!
Was The Unseen so besonders macht, ist unter Anderem die Stimme von Mark Unseen, die über die Songs fegt und in der Hardcore-Punk-Szene unter zig Anderen herausgehört werden kann.
Internal Salvation beginnt gleich mit einem Kracher, Such Tragedy gehört sicher zu einem der stärksten Songs auf dem Album. Aber auch die restlichen 11 Songs stehen dem in nichts nach. Meine Highlights sind Right Before Your Eyes, In Your Place, Left For Dead und den hymnischen Abschluss Talking Bombs.
Und so habe ich von diesem Album nach 10 Jahren immer noch nicht genug und hole es zu besonderen Anlässen gerne aus dem Plattenregal.

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Strike Anywhere – Change Is A Sound

Weiter geht’s mit dem ersten Album einer kleinen Kult-Band, und zwar Change Is A Sound von Strike Anywhere. Was sie mit The Unseen verbindet, ist dass sich der Sound der fünf US-Amerikaner auch irgendwo zwischen Hardcore und Punk verorten lässt. Auf Strike Anywhere bin ich erst relativ spät aufmerksam geworden, mittlerweile gehören sie jedoch zu einer meiner Lieblingsbands. Nicht nur weil sie live energiegeladene Shows spielen, schnelle & abwechslungsreiche Songs schreiben oder mit Thomas Barnett einen Frontmann haben, der charismatisch ist und stimmlich super zu Strike Anywhere’s Sound passt – auch die politische Message der Band ist klar und überzeugt!
Auf Change Is A Sound ballern die Jungs einem 11x Hardcore-Punk um die Ohren, der sowohl gut produziert als auch eingängig ist. You’re Fired, Sunset On 32nd Street, SST oder Chalkline sind als Highlights zu nennen, wobei es keinen einzigen Ausfall auf Change Is A Sound gibt.

Explode these traditions
Live for what you love
Not what they tell you to do
Fight the poison minds
Of the dead past
Invading the peace
Between me and you

Das erste Album von Strike Anywhere gehört definitiv zu einem meiner All-Time-Favourite-Platten und wird regelmäßig gehört – was ich euch auch dringend empfehlen würde!

HINGSEN – demo

Den Spagat zwischen Hardcore und Punk schaffen auch lokale Bands, wie zum Beispiel HINGSEN aus Ravensburg. Mit Mitgliedern der aufgelösten Turn Away oder Obtrusive präsentieren sie einem Hardcore-Punk der alten Schule. Nach dem ersten gelungenen Demo kommt da demnächst hoffentlich noch mehr hinterher…
Die Band selber beschriebt sich folgendermaßen:

HINGSEN! klingt wie: „Rise Against für Arme“.

Dem würde ich mal vehement widersprechen und euch dringend empfehlen den neuen heißen Scheiß aus dem Schwobaländle auszuchecken! Support your local scene!

demo by HINGSEN

 

Demons Run Amok - Fest

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