Punk Rock Holiday 2026
Punk Rock Holiday 2026

Hitzetod im Dixieklo, oh mein Gott ich schwitze so… Wahnsinn, was für Temeraturen dieses Jahr, noch nie war die Soca wichtiger zum Abfrischen und sich der Hitze zu entziehen. Aber you know what? Wenn´s dauernd regnen würde oder zu kalt wäre, dann wär´s auch nicht recht. Somit druff geschisse, PRH ist und das wurde auch Zeit. So ein scheiß Jahr ist viel zu lange.

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Wie seit ein paar Jahren üblich spielen auch am Montag zur Warm-Up-Show schon Bands auf der Beach Stage. Somit: Start am Mittag, pralle Hitze und zum Glück kaltes Bier. Leicht angesoffen aber glücklich und Lilith & The Noise Boys opened the Stage.Holy moly, wundert euch nicht, wenn öfter so Englisches rein kracht. Ich schreibe diese Zeilen nach sechs oder sieben Bier im kalten Wasser. Aber da ist die Zunge locker und dementsprechend auch die Finger. Ihr wisst ja eh seit Jahren, dass ich diesen Scheiss hier so sehr liebe. Weiter gings dann mit Killing Daisies aus Kanada, die ziemlich gut Gas gegeben haben, aber dann etwas durchschnittlich wurden. Four Black Lungs als Follow Up und dann das erste Highlight für die alten Knacker. Horace Pinker, gegründet 1991, manchen bestimmt ein Begriff von den alten Punk-O-Rama, die Epitaph damals raus gehauen hat. Yes, war cool, war etwas Nostalgie. Finale auf der Beach: Deez Nuts. Hab ich mir nicht gegeben, Hunger, zu oft gesehen und raus aus der nassen Hose.

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Somit hab ich dann mal den Weg zur Main Stage eher gemacht und mich auf das Programm vorbereitet. Scream waren hier die ersten und wie schon vor ein paar Jahren haben sie es wieder nicht geschafft, mich so wirklich abzuholen. Das ist dann Haywire wesentlich besser gelungen. Auch wenn die Band aus Boston mindestens zwei Songs mehr hätte spielen können, wenn man sich das dauernde Gelaber etwas gespart hätte, dennoch war das schon beeindruckend gut und wirklich anheizend. Dann eine Band, die man mögen kann, aber nicht muss: Punk Rock Factory. Ich finde es schon sehr witzig, alte Themes von z.B. Thundercats oder Power Rangers zu hören, wenn sie mit 200 Bpm daher kommen. Leider ist der Zugang aber relativ schwer, denn wenn man die Animaniacs oder König der Löwen nicht auf Englisch kennt, dann ist das tatsächlich nicht dasselbe. Was ich aber sagen muss: Wahnsinn, mit welcher Perfektion diese Band das Zeug aus ihren Instrumenten ballert. Das war sehr sehr beeindruckend.

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Spannung 3000: Der letzte Auftritt von Pulley, den ich gesehen habe… Ouuuuuhhh das war beschissen. Drum war es extrem spannend, was diesmal so daher kommen sollte. Und zum Glück war es besser. Wesentlich. Scott hat sich wohl einiges zu Herzen genommen und sich vorher etwas eingesungen, so dass seine Stimme dann doch irgendwann da war, die Harmonien gut geklungen haben und mir nicht das blanke Entsetzen über den Rücken lief. Aber naja, der nächste Scott stand ja dann schon in den Startlöchern und everybody knows: Terror liefern immer. Und die Vorfreude auf diese Show konnte man Herrn Vogel schon beim Soundcheck anmerken, denn er stand keine Sekunde ruhig. Letztendlich haben Terror dann auch das geliefert, was es braucht. Abriss total, die Meute zum Kochen gebracht und HC des Todes.

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Grande Finale an Tag Eins – The Suicide Machines. Hatte ich bis dato noch nie gesehen und somit war die Vorfreude auch riesig. Zum Glück wurde sie auch nicht getrübt. Für mich in absolutes Brett, totales Highlight und genau das, was ich mit erhofft hatte. Schnelle Songs zwischen Ska, Punk und HC, keine großen Pausen und einfach Remmidemmi bis zum Schluß.

Die Warm-Up-Show war wieder der Knaller und ein perfekter Start in eine Woche voller Punk, Bier und Badefreuden. Bis die Tage dann.

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– Playlist: Happy Release Day

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