Safe State - What's The Need For The Rush (2020)
Safe State - What's The Need For The Rush (2020)
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Nuclear Blast

Dass die Schweiz längst kein weißer Fleck auf der europaweiten Hardcore-Landkarte ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Bereichern doch immer wieder aufs Neue Bands aus unserem Nachbarland hiesige Konzert- und Festival-Line-Ups. Eine von ihnen ist die Züricher Youth Crew-Band Safe State, die seit 2015 besteht und bereits durch ihre 2017 erschienene Self Titled-EP auf sich aufmerksam machen konnte.

Safe State (Bandfoto)
Safe State (Bandfoto)

Drei Jahre mussten die Fans seitdem auf das erste Full Length-Release der Eidgenossen warten, das nun am 01. Mai 2020 unter dem Titel What’s The Need For The Rush über Farewell Records und Grim Reality Records releast wurde. Musikalisch knüpft die neue Scheibe dabei genau dort an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Und so gibt es insgesamt zwölf Songs in bester Youth Crew-Manier à la Champion, Ten Yard Fight oder Chain Of Strength mit einer Spiellänge von 25 Minuten. Die Marschroute ist dabei klar: immer straight nach vorne. Unweigerlich juckt es mich beim Hören in den Gliedern und der Drang loszuspringen und in einer schwitzenden Masse in einem kleinen schlecht belüfteten Club aufzugehen, steigt von Minute zu Minute. Dem macht aber leider momentan Corona einen ordentlichen Strich durch die Rechnung.

Inhaltlich zeigt sich das Quintett, wie es sich für eine Hardcore-Band gehört, gesellschaftskritisch. Während beispielsweise Count me out mit Passagen wie „Working the 9 to 5, being told I’m not doing it right, all I see are dollar signs, count me out…” Kritik an den rein kapitalistischen Sichtweisen und Orientierungen vieler Menschen übt, widmet sich Substance der Suche nach sich selbst und der Selbstreflexion des eigenen Seins. Wer Safe State also bisher noch nicht auf dem Radar gehabt haben sollte, hat spätestens nach dem Release von What’s The Need For The Rush keine Ausrede mehr dafür. Für mich einfach nur Youth Crew-Hardcore at it`s best!

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Tracklist

  1. The Choice
  2. Count Me Out
  3. Think Twice
  4. Unsighted
  5. Comforting Lie
  6. Draw The Line
  7. Relentless Force
  8. My Pledge
  9. Substance
  10. The Reckoning
  11. Another Wave
  12. Self Seeker
  13. No More Room
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Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

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Mein Name ist Rouven, ich bin 32 Jahre alt und komme aus Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen. Wenn ich nicht gerade auf Konzerten unterwegs bin, trifft man mich wahrscheinlich auf einem Fußballplatz in der Region. Musikalisch liegen bei mir die Wurzeln ganz klar im Punkrock (Pennywise, NOFX, Bad Religion, Millencolin) aber auch Hardcore-Scheiben rotieren bei mir auf dem Plattenteller (Risk it, Champion etc.).

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