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Stagedives & Highfives Vol #1 am 23.11.2018 im Haus am See (Wiebelskirchen)

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Optimist

Boah, fast drei Monate her. Warum jetzt noch ein Review? Nun, zum einen handelt es sich um das erste Konzert des Veranstaltungskollektivs Lighthouse Shows, zum anderen gab es noch weitere Premieren, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zu In Shambles kann ich leider nix sagen, weil ich nicht zu Showbeginn vor Ort sein konnte. Die Fotos wurden mir von Annika zugespielt. Eine recht junge Band aus Saarbrücken, oben ist ihr Facebook-Profil verlinkt, checkt sie doch einfach selbst mal aus.

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Ninetynine

Ebenfalls noch ziemlich jung sind Bionic Elbows beziehungsweise Biönic Elböws. Der berühmte Move von Dusty Rhodes (RIP) steht Pate für eine Punkrock-Band, die bereits 2015 gegründet wurde. An diesem Abend fand allerings ihre allererste öffentliche Show (!) überhaupt statt. Bei dem Namen dachte ich zunächst an Kickbox-mäßigen Hardcore, aber es handelte sich eher um etwas flotteren Punkrock. Allerdings war ich noch ein bisschen mit Ankommen beschäftigt und habe den Auftritt daher wenig wahrgenommen.

Forget Today

Weiter gings mit der nächsten Premiere. Forget Today waren ziemlich lange auf Sängersuche und sind nun in die Riege der Female-Fronted-Hardcore-Bands aufgestiegen. Zwar war es nicht der erste Gig in diesem Line-up, der fand bereits im September an gleicher Stätte statt, dafür handelte es sich um die Release-Party zu ihrer EP Run. (Hier von Kollege Max reviewt). Diese hätte auch ihren Eingang in die Jahresbestenliste gefunden, aber ich hab sie erst nach Deadline gehört 😉

Die neue Sängerin fügt sich gut in die Band ein und zeigte auch beim Dosenstechen (kein Straight Edge Hardcore obviously) eine gute Figur. Offensiv nach vorne präsentierte sie die auf dem Album wesentlich melodischeren Tracks in einem etwas härteren Gewand. Ihre Textsicherheit musste sie neben den Tracks der EP sowie der Vorgänger-EP auch bei Nervous Breakdown sowie bei 9 Seconds Young Till I Die unter Beweis stellen. Die EP ist im Übrigen super geworden!

Lax 386 sind sicherlich ein Phänomen. Eine Band, die schon seit fast 20 Jahren im Saarland ihr Unwesen treiben, die es bisher aber nur auf ein Album sowie ein paar kleinere Tonträger gebracht haben. Live eine unglaubliche Band, wobei PC nichjt gerade ihre große Stärke ist. Dafür sind sie mit viel Herzblut bei der Sache und halten die HC-Flagge des Saarlandes beständig hoch. Ihr „neuer Gitarrist“ war dann auch ein Bekannter aus Schultagen, der mir eröffnete, schon zwei Jahre in der Band zu spielen… Wie die Zeit vergeht. Eine schön tighte Show, die dann auch den guten Christian von den leider zwischenzeitlich aufgelösten Saeven Sins für einen Integrity-Song zurück auf die Bühne brachte.

Zum Abschluss des Abends traten danach Finding Faith, die im Vorfeld mit der Ankündigung überraschten, eine 6-Song-EP zu veröffentlichen. Leider sind diese Pläne mittlerweile obsolet, denn kurz vor Weihnachten, bei einem weiteren sehr coolen Konzert in Schiffweiler, über das ich (vermutlich 2020 dann) auch noch berichten werdem haben sie bekannt gegeben, dass Sänger Philipp und die Band getrennte Wege gehen werden. Ein schwarzer tag für die saarländische Hardcore-Szene. Das war allerdings am 23. 11. noch nicht abzusehen. So erlebten die bis zum Schluss gebliebenen eine richtig tolle Show, die kurz nach Mitternacht ihr wohlverdientes Ende fand. Sicherlich eines der Konzerthighlights des vergangenen Jahres und ein gelungener Einstand für Lighthouse Shows.

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Demons Run Amok

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